Montag, 9. Oktober 2017

Rezension zu Für immer zuckerfrei - Schlank, gesund und glücklich, ohne das süße Gift von Anastasia Zampounidis

Enttäuschend
 
Bildergebnis für für immer zuckerfrei

Inhalt vom Buchrücken:

Anastasia Zampounidis ist trockener Sugarholic. Jahrzehntelang griff sie zu Süßigkeiten, wenn sie sich beruhigen, trösten oder belohnen wollte, und erweckte damit nur neuen Heißhunger. Ein regelrechter Suchtkreislauf aus kurzfristiger Befriedigung und baldigem Verlagen nach mehr entstand. Dann ging sie auf Entzug, mit großartigen Folgen: Sie verlor Gewicht, fühlte sich ausgeglichener und fitter, zudem sieht die Endvierzigerin aus wie Anfang dreißig.
Welche Folgen hat Konsum von Zucker also wirklich? Wie wirkt er, wo steckt er überall drin und wie nascht man ohne das süße Gift? Anastasia Zampounidis erzählt von ihrem Weg aus der Zuckerhölle, sie klärt über seine Wirkungsweise auf und verrät Tipps und Rezepte, die zuckerfrei glücklich machen.


Meine Meinung:

Nur der Anhang hat mir gefallen.

Ich ernähre mich sehr gesund, mache viel Sport und liebe es immer neue Rezepte auszuprobieren. Ich bin kein Vegetarier, dafür liebe ich Fleisch viel zu sehr, dennoch mag ich vegane Kreationen und bestelle oft auch vegetarische Köstlichkeiten, denn die Küche ist so grenzenlos offen und vielseitig für alles geworden.
Ich bin kein Freund von radikalen Ernährungsdisziplinen, dennoch hat mich Anastasia Zampounidis Buch gereizt. Ich möchte ganz bestimmt nicht komplett auf Zucker verzichten, auch wenn es beachtlich ist, dass sie wirklich so jung und frisch und fit aussieht, was ich ihr durchaus auch glaube, das dies durch das ohne Zucker leben und gute Gene bedingt ist, aber ich dachte, ich fände ein paar neue Inspirationen und Wissenswertes.
Doch leider erzählt dieses Buch vielmehr über ihr Leben, als über ihr Leben ohne Zucker! Es fängt bei ihrer Kindheit an, geht über Geschichten in Griechenland, ihre Karriere, ihre Höhen und Tiefen und Wanderwege, ehe sie endlich beim Zucker anfängt und das fand ich wirklich mühsam, weil mich die ganzen Seiten davor nicht interessiert haben und mich leider auch nicht der Schreibstil mitreißen konnte.

Des Weiteren wusste ich eigentlich alles über den Zucker schon. Was habe ich erwartet? Etwas Neues, eine Erkenntnis, bessere Tipps und Tricks für den Alltag. Jeden Tag nur warm zu essen, erfordert die Zeit, es sich immer warm machen zu können. Ich esse auch zwei Mal die Woche Haferbrei zum Frühstück - an sich eine schnelle Sache, doch jeden Tag? Jeden einzelnen Tag, die ganze Woche, immer? Das kann ich mir nicht vorstellen. Ihr Ernährungsplan ist einfach nicht vereinbar mit unserem.
Die Autorin schreibt, dass sie Obst nie mit Haferflocken zusammen isst, weil dann ihre gute Wirkung sich nicht entfalten kann. Daran glaube ich nicht. Zudem hätte ich niemals die Zeit, das Obst als Erstes zu essen und erst eine halbe Stunde später die Haferflocken.
Was ich damit sagen möchte, ihre Ernährung wirkt in ihrem Buch so zeitgetaktet, alles nach Plan und Uhrzeit und sie weicht keine Sekunde ab. Kann man damit wirklich glücklich sein? Das geht doch nur, wenn man allein lebt.
Ich arbeite im Schichtdienst und kann mir meine Essenszeiten nicht aussuchen. Des Weiteren spielt auch das Umfeld eine entscheidende Rolle. Ich möchte doch Kuchen essen, wenn ich irgendwo eingeladen bin und im Restaurant essen gehen und im Sommer in einer fremden Stadt einfach am Strand mal ein Eis essen. Würde ich mich so streng an den Plan halten, wäre ich immer außen vor, ein Außenseiter, Sonderling und für mich allein.

Ich will leben! Spaß haben und glücklich sein und leider hat mich das Buch irgendwie nur deprimiert und gezeigt, dass ich komplett zuckerfrei  nicht leben würde.

Der Anhang hat mir am besten gefallen, weil es da ein paar wenige Rezepte gibt, die ich gern ausprobieren möchte. Es sind leider viel zu wenig. Super, fand ich auch die Auflistung über die verschiedenen Arten von Zucker, ihren Ersatzstoffen, Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern, was die E's (E201 ect.) bedeuten.

Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht warm geworden. Immer wieder schweift sie ab. Es sind viel zu viele Schachtelsätze, Klammern und Witze, die für mich nicht passten. Schade.

Fazit:

Es gibt sehr sehr viele positive Meinungen zu dem Buch, also lest euch diese auch durch! Wenn ihr gern mehr über ihr Leben, und ihre Erfahrungen mit der Traditionellen Chinesischen Medizin erfahren wollt, dann gefällt es euch bestimmt, doch ich habe mich wirklich ohne große Begeisterung durch die Seiten geschleppt.

2 Sterne




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