Mittwoch, 11. Oktober 2017

Rezension zu Armageddon von Wolfgan Hohlbein

Gemischte Gefühle
 
Bildergebnis für armageddon hohlbein

Inhalt vom Buchrücken:

Auf dem Flug nach Tel Aviv begegnet Beka dem gleichermaßen faszinierenden wie undurchschaubaren Luke. Doch bevor sie sein Geheimnis ergründen kann, zerreißt eine gewaltige Druckwelle das Flugzeug. Das Undenkbare ist geschehen: Eine Atombombenexplosion vernichtet weite Teile Israels. Aber Beka und Luke überleben. Sie finden sich in einem unterirdischen, verlassenen Tempel wieder, der von geheimnisvollen Symbolen übersät ist. Und alles deutet darauf hin, dass Armageddon begonnen hat – die letzte Schlacht ...

Meine Meinung:

Ich finde der Klappentext klingt unglaublich interessant und hat mich soo neugierig auf diese Geschichte gemacht. Die ersten 50 Seiten sind auch toll. Ich mag Wolfgang Hohlbeins Schreibstil sehr. Er ist anders, aber einzigartig und gut, sehr detailliert geschrieben. Mir hat der Einstieg in die Geschichte so gut gefallen- es war mal ungewöhnlich und machte wirklich neugierig. Doch leider nahm die Spannung immer mehr im Lauf der Handlung für mich ab, was ich wirklich sehr schade fand.

Für mich passierte einfach nichts mehr. Es ging immer um das gleiche. Beka dümpelt von einem Tag zum anderen, gemeinsam mit den anderen, die sie nach der Explosion lebend antrifft. Doch Leben kann man es kaum nennen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten, weil dann die ganzen Überraschungen kaputt gehen. Irgendwie war ich schon gefesselt und geflasht von den Ideen und verborgenen Rätseln und Unstimmigkeiten, die auftauchen, aber leider wurde im ersten Band noch nichts geklärt. Beka und so auch der Leser werden immer wieder mit Erklärungen hingehalten. Stattdessen gibt es fast nur Kämpfe mit Dämonen und bösen Engeln und Kriege und Blut und überall nur Tote und kaum war eine Schlacht überstanden, begann es nach zwei Seiten von vorn. Wegrennen, Kämpfen, Verstecken, über etwas sonderbares Wundern und schon geht es von vorn los. Wegrennen, Kämpfen, Verstecken, über etwas sonderbares Wundern und wieder wegrennen und kämpfen und sofort.
Ich habe mich zwar durchaus unterhalten gefühlt, aber es passierte einfach nichts! Bzw. eben immer das Gleiche. Das fand ich irgendwie frustrierend. Kurz vor dem Ende versprach es nochmal interessant zu werden, das hielt aber leider nur kurzweilig an und verfiel dann wieder in Kampfszenen, weshalb ich zum Ende hin, die Zeilen nur noch überflogen habe.
Am Ende kommt eine neue Wendung zur Geschichte, aber irgendwie hatte ich das schon erwartet.

Beka ist ein sehr ehrgeiziges Mädchen. Ich fand sie von Anfang an sympathisch. Zielgerade, energisch und sie weiß, was sie will. Sie lässt sich nicht unterkriegen und nimmt ihr neues Leben in die Hand - mit allen Widrigkeiten und Hindernissen.
Mit dabei sind Thora, Rachel und Yoram, die ich alle sehr mag. Rachel ist eine süße, wirklich beachtenswerte Persönlichkeit, die ich gern genauer unter die Lupe nehmen würde und ich hoffe, noch viel im weiteren Band von ihr zu lesen.
Dennoch - Beka bleibt für mich immer allein. Ob es da noch mal zu einem kurzen Liebeseinschub kommen wird?
Ich weiß immer noch nicht was der rote Faden besagt, wohin mich das Ziel des Lesens bringt, was passiert ist und wie das Ende eigentlich aussehen könnte. Ich tappe im Dunkeln.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich war immer mitten im Geschehen dabei und konnte mir alles sehr lebhaft vorstellen, als würde ich mitten im Schutt stehen, das riechen und hören.

Fazit:

Ich bin immer noch ziemlich unentschlossen. Die Idee, und die Charaktere gefallen mir sehr gut, nur die Umsetzung finde ich bis jetzt etwas eintönig und irgendwie weiß ich einfach noch nicht, was ich von dieser Geschichte eigentlich halten soll, wo ihr Sinn ist und wohin sie mich bringen wird.

3 Sterne

Kommentare:

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