Samstag, 30. September 2017

Rezension zu New York zu verschenken von Anna Pfeffer

Ein süßer Chatroman
 
Bildergebnis für new york zu verschenken buch

Inhalt vom Buchrücken:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meine Meinung:

Mir hat das Buch einfach super für zwischendurch gefallen. Es ist zwar ziemlich klischeelastig, aber sorgt immer wieder für kleine Lacher.

Anton ist ein Sohn aus reichem Haushalt und lebt von Oberflächlichkeiten. Sein ganzes Leben scheint nur aus Spaß zu bestehen. Skifahren, Party machen, Party machen, Party machen, Zocken und eine hübsche Freundin nach der anderen sich anzulachen. Er denkt nicht viel über das nach was er tut, verprasst das Geld seiner Eltern und beschäftigt sich hauptsächlich mit sich und seinem großen Ego.
Eine Freundin sucht er sich normalerweise nur nach ihrem Aussehen aus und überhaupt scheint er die Realität nicht zu kennen.

Liv dagegen liest Bücher, kümmert sich um ihre kleine Schwester, still, klug, ehrlich und sarkastisch und kann oberflächliche Typen wie Anton eigentlich gar nicht leiden. Doch sie möchte gern nach New York und so beginnt sich ein Gespräch zwischen den beiden, indem Liv versucht Anton zu erziehen. Sie möchte, dass er sie über ihre Gespräche, ihre inneren Werte kennenlernt und verweigert standhaft ihm ein Foto zu schicken oder sich persönlich zu treffen.

Ich mochte Liv. Doch manchmal fand ich sie zu forsch, zu gemein und zu trostlos. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer auf der Schattenseite des Lebens stand und das Anton unter die Nase reiben musste. Anton dagegen fand ich super. Klar, am Anfang war er ziemlich nervig und im wahren leben würde ich mit ihm wahrscheinlich auch nichts anfangen wollen, aber seine eigebildeten Sprüche, die er nach und nach sogar mit Absicht fallen lässt, waren sehr unterhaltsam. Er hat Pepp in die Geschichte gebracht und sein Humor blieb das ganze Buch hindurch beständig.

Da die Geschichte im Chatverlauf geschrieben ist, liest es sich rasend schnell durch. Es ist flüssig geschrieben und der Schreibstil hat sich an die beiden Charaktere angepasst. Die Spannung ist eher flach, aber das Ende hat mich wirklich positiv überrascht. das war ein schöner Schockmoment, eine Erkenntnis, ein Erwachen, weshalb ich beim zweiten Mal alle Gespräche nochmal mit ganz anderen Augen lesen werde.

Schade fand ich, dass wir nicht noch mehr Einblicke in das Leben der beiden, in ihre Familie erhalten konnten, weil es sich wirklich nur um die beiden dreht, aber das ist bei einem Chatverlauf wohl auch schwierig umzusetzen.

Fazit:

New York zu verschenken konnte mich gut unterhalten und ist eine süße Geschichte für zwischendurch, wenn man sich nicht über oberflächliche Witzbolde wie Anton ärgert ;)

4 Sterne

Kommentare:

  1. Hallöchen =)

    Das Buch steht bei mir auch demnächst an. Ich freue mich schon total darauf, denn das Autorinnengespann konnte mich bisher sehr gut unterhalten!
    Dein Eindruck vom Buch bestätigt mich darin nur noch.

    LG
    Anja

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