Samstag, 4. Februar 2017

Rezension zu Die Nightingale Schwestern, Band 4: Der Traum vom Glück von Donna Douglas

Herzzerreißend! Einfach wunderschön!
 

Inhalt vom Buchrücken:

London, 1937. Die Schwesternschülerinnen Dora und Lucy sind Rivalinnen seit ihrem ersten Jahr am Nightingale Hospital. Als ihre Abschlussprüfung näher rückt, müssen sie feststellen, dass sie eine gemeinsame Sorge verbindet: Beide hüten sie ein Geheimnis, das sie ihre berufliche Zukunft kosten kann. Auch das neue Dienstmädchen Jess sehnt sich nach einem Neubeginn. Sie kommt aus schwierigen Verhältnissen und will ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Doch es gibt Menschen, die das mit aller Macht zu verhindern suchen.

Meine Meinung:

Ich liebe diese Buchreihe einfach. jedes Mal entführt uns die Autorin in die wunderbare Welt rundum Dora, Helen und Millie. Jedes mal ist jemand anderes der drei Freundinnen im Vordergrund und ein neuer Charakter kommt dazu. So fühle ich mich bei all den vertrauten Gesichtern immer heimisch und lerne neue Charaktere kennen, denn das Leben geht stets weiter.
In Band 1 fingen die Schwesternschülerinnen gerade erst mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester an. Im vierten band beenden sie sie. Es ist so traurig, dass sie nun einen Abschluss haben, aber doch auch so wunderschön romantisch und emotional.

Im Fokus steht diesmal wieder Dora mit ihrem Nick. Alles könnte so schön sein. Doch vor dem Gesetz ist Nick ein verheirateter Mann und eine Scheidung kostet Geld. Zu viel Geld. Nick möchte mit aller Macht endlich Dora halten und tut, koste es was es wolle, um an das Geld heranzukommen. Auch wenn sein Leben dabei auf dem Spiel steht. Und plötzlich taucht auch noch Doras und Josies größter Feind aus dem Dickicht auf. Alf!
Mein Herz flatterte vor Aufregung. Es war einfach so spannend, das sich das Ende fast gar nicht glauben konnte!

Dann taucht Jess auf, das neue Dienstmädchen des Schwesternheims. Jess Jago kommt aus der berühmt berüchtigten Diebstahlfamilie. Ihre Verwandten, Schwägerinnen und Brüder sind alle bekannt dafür, dass sie das Hab und Gut anderer Menschen stehen. Ihre Familie scheint sie wie ein Schatten zu verfolgen, dabei möchte Jess doch sehr gern ein anständiges Leben führen und etwas aus ihrem Leben machen. Sie geht fleißig zur Abendschule und wirft wann immer es geht einen Blick in die Anatomiebücher der Schwesternschülerinnen hinein.
Ich habe sie von Anfang an in mein Herz geschlossen. Sie ist jung, mutig und klug und nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Sie lässt sich nicht unterkriegen und schafft es sogar die gefürchtete Mrs. Sutton weich zu kriegen.
Ich habe diese Textstellen wirklich sehr genossen.

Auch lernen wir diesmal Lucy besser kennen. Ihr Vater verschwindet plötzlich und sie und ihre Mutter fallen von den rauschenden Gesellschaften, seidigen farbenfrohen Kleidern, der Villa mit ihrem Personal hinab in eine kleine ärmliche Wohnung. Sie können sich nichts mehr leisten und sind hochverschuldet.
Ich war sehr beeindruckt, wie Lucy damit umgegangen ist. Anstatt sich wie ihre Mutter besinnungslos zu betrinken und rum zu jammern, nimmt sie das Schlawittchen beim Schopfe und kämpft!

Auch Effie O' Hara, die jüngste Schwester von Katie kommt extra aus Irland angereist und versucht mit ihrer Tollpatschigkeit und ihrer vorlauten Klappe ihr Glück in dieser disziplinierten strengen Ordnung. Ich fand sie wirklich ziemlich naiv, aber diesen unschuldigen Charakter haben wir gebraucht, um die Geschichte auf Trab zu halten.

Es passiert einfach viel! Auf der einen Seite lernen wir die Kinderstation kennen, Freundschaften werden geschlossen und wir blicken in die Seelen dieser kleinen reichen und armen Kinder hinein. Wieder einmal hat es die Autorin geschafft uns ein vollkommenes Bild Londons 1937 zu erschaffen. Die Seite der reichen und vornehmen, aber auch die Mühen der kleinen Leute. Es herrscht ach wie vor eine so große Kluft dazwischen und doch scheinen sich alle zusammenzuraufen. Ein paar Krankheiten kommen ans Licht und die üblichen Liebes- und Männerträumereien, - und Wünsche bleiben nicht aus. Jedes Mädchen auf ihre Weise.
das fand ich einfach nur rund und stimmig.
Ihre Individualität, ihr Charakter, sie alle sind so speziell und wunderbar und fügen sich zusammen zu einem großen Ganzen.

Auch der Schreibstil konnte mich wieder voll und ganz überzeugen und ich warte schon sehr gespannt auf Band 5.

Fazit:

Die Nightingale Schwestern - Band 4 Der Traum von Glück ist glaube ich der beste Teil der ganzen Reihe! Aber ich glaube, das sage ich nach jedem gelesenem Buch der Reihe! Einfach top!

5 Sterne Plus mit Sternchen!

1 Kommentar:

  1. Huhu!
    ich habe heute auch meine Rezi zu band 4 eingestellt =) Ich liebe diese Reihe einfach und freue mich schon auf band 5!
    Liebe Grüße
    Martina

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