Samstag, 28. Januar 2017

Rezension zu Kiss me in New York von Catherine Rider

Erinnert mich sehr an Dash und Lilys Winterwunder
 

Inhalt vom Buchrücken:

Heiligabend, JFK-Flughafen, New York. Charlotte ist gerade wieder solo. Nach einem Auslandsjahr wurde sie von ihrem amerikanischen Boyfriend abserviert und will nun nichts mehr, als in den Schoß der Familie nach London zurückzukehren. Dann wird ihr Flug verschoben und Charlotte ein Hotel-Gutschein in die Hand gedrückt. Geht es noch schlimmer? Ja, geht es: Anthony will seine Freundin vom Flughafen abholen, doch die macht dort kurzerhand vor aller Augen mit ihm Schluss. Da hat Hardcore-Optimistin Charlotte eine Idee: Wieso verbringen sie und Anthony nicht gemeinsam mit ihrem neuen Ratgeber: Wie man in zehn Schritten über seinen Ex hinwegkommt den Heiligabend? Doch aus unbeschwertem Spiel wird bald romantischer Ernst.

Meine Meinung:


Ich habe mich schon sehr auf Kiss me in New York gefreut, weil ich bereits viele positive Meinungen darüber gehört habe und so eine Winterromancestroy perfekt in unsere Jahreszeit passt. Leider hat es mich aber enttäuscht.
Es erinnerte mich sehr an Dash und Lilys Winterwunder und Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick. Es war eine Mischung aus beiden und obwohl ich die anderen beiden Romane doch ganz gern gelesen habe, fehlte mir hier einfach ein Funken.

Charlotte soll eigentlich nach einem halben Highschoolaustauschjahr in New York zurück nach London fliegen. Ihr Freund, den sie gerade in New York kennengelernt hatte, hat Schluss gemacht und so wirkliche Freunde hat sie auch nicht gefunden. Sie möchte einfach nur nach Hause und endlich Weihnachten im Kreise ihrer Lieben verbringen.
Doch alles kommt anders als geplant. Aufgrund des Wetters fällt ihr Flug aus.

Anthony hat seit einem Jahr eine Fernbeziehung mit seiner Freundin geführt und möchte aufgrund familiärer Probleme Weihnachten lieber nicht zu Hause verbringen. Doch seine Freundin macht mit ihm Schluss und er weiß nicht wohin und so treffen Charlotte und Anthony aufeinander und beschließen mit dem Ratgeber: 10 Schritte, um über den Ex hinweg zu kommen, das nächtliche New York zu erkunden.

An sich fand ich die Idee sehr schön, dass die beiden anhand eines Ratgebers durch die Straßen geleitet werden, aber für mich haben Charlotte und Anthony einfach nicht zusammen gepasst. Sie sind völlig unterschiedliche Wesen und besonders der Anfang wirklich total holprig und erzwungen. Manche Szenen haben mir gefallen, da herrschte eine gelöste Stimmung, aber ständig waren sie verkrampft und ich fand viele Dinge, wie die Sache mit dem Tattoo unrealistisch. Ich kann mir das absolut nicht vorstellen.
Ich bin an Anthonys Wesen überhaupt nicht rangekommen. Es gab ein paar kleine Einblicke in seine Persönlichkeit, dass er nicht nur der sanftmütige Junge ist, aber es fehlte einfach dafür die Auflösung und ich bin nicht aus ihm schlau geworden. Charlotte war mir leider auch zu naiv und ich finde es ehrlich gesagt auch ziemlich traurig, dass sie in dem halben Jahr keine Freund gefunden hat und so extrem an ihrem Ex hängt. Vielleicht bin ich selbst nicht der Typ dafür, aber mir kam das lächerlich und albern vor.
Das Ende hat  mir daher am besten gefallen. So ziemlich die letzten beiden Kapitel ließen Anthony und Charlotte dann endlich sich zusammenreißen und ihre Chance erkennen.

Der Schreibstil war eigentlich ganz schön. Besonders der kleine Hund Mistake hatte immer wieder seinen Großauftritt und wurde nicht vergessen. Eine familiäre Szene bei Anthonys Familie ging mir sehr zu Herzen, aber der Rest der Story blieb für mich farblos.

Fazit:

Kiss me in New York ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Leider bin ich mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden.

3 Sterne

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