Montag, 5. Dezember 2016

Rezension zu Weihnachtspunsch und Rentierpulli von Debbie Johnsen

Romantik im weihnachtlichen Oxford
 

Inhalt vom Buchrücken:

Für Maggie war Weihnachten schon immer ein Familienereignis mit quirliger Herzlichkeit und Mistelzweigen. Aber dieses Jahr ist Maggie allein über die Feiertage mit nichts als einer Flasche Baileys und einem Tiefkühltruthahn. Bis Marco Cavelli auf den verschneiten Straßen Oxfords buchstäblich in ihr Leben kracht. Ein Mann mit traumhaft braunen Augen – verlockender als frisches Weihnachtsgebäck. Dabei war es für Maggie bislang ein ungeschriebenes Gesetz, niemals einen Mann im Rentierpulli zu küssen ...

Meine Meinungen:

Wer einmal in Oxford war, liebt diese Stadt. Ich war im Sommer für drei Wochen einmal dort, es war strahlende Sonne und regnete kein einziges mal - es war traumhaft.
Daher konnte ich mich auch so wunderbar zwischen den romantischen Zeilen verlieren und mir alles so wunderbar vorstellen, wie die Autorin Oxford in Schnee beschreibt. Das muss seinen ganz eigenen Zauber haben.
Ich mochte Maggie und Marco auf Anhieb.

Maggie ist 32 Jahre jung und hat bereits eine 18-jährige Tochter. Doch nach der überraschenden Schwangerschaft mit zarten 16 Jahren hatte sie nie wieder einen Mann. Sie hat erfolgreich ihre Tochter und ihren alkoholkranken Vater durchgebracht und sich ein eigenes Geschäft als Brautmodenschneiderin erschaffen. Sie könnte so glücklich sein - doch manchmal, da schlägt eben die Einsamkeit zu.

Marco ist ein Jurist, Mitte 30 und gar nicht darauf erpicht, die Frau seines Lebens zu finden. Das bringt alles nur Leid. Doch er liebt seinen kleinen Neffen Luca und kümmert sich rührend um ihn.
Wie es das Schicksal so will, treffen Marco und Maggie aufeinander - und das unter gar nicht so glücklichen Umständen.

Man könnte wirklich meinen, das Schicksal hatte seine Hand im Spiel und allem voran auch Marcos Familie. Sonst wären die beiden wohl kaum zueinander gekommen. Zu viele Welten trennen die beiden und es dauert sehr sehr lange, bis sich ein zartes Vertrauensverhältnis etabliert. Maggie ist sehr scheu und ängstlich und verschlossen und auch ein bisschen bequem. Neues macht ihr Angst. Sie war mir manchmal etwas unentschlossen und stand sich selbst im Weg, aber ich konnte ihre Gedanken und Handlungswege sehr gut nachvollziehen.
Marco ist einfach perfekt. Verständnisvoll, geduldig, ruhig (meistens, es sei denn er hat schlechte Laune), rücksichtsvoll - und hat fast schon zu viele gute Eigenschaften, neben seinem attraktivem Äußeren und dem Hang, sich alle Knochen zu brechen.

Besonders lieb gewonnen, habe ich das Umfeld der Beiden. Wie Maggie als Mutter zu Ellen steht und Leah und Rob zu Marco. Die familienfreundliche Atmosphäre lullt uns in perfekte weihnachtliche Stimmung, die glänzenden Lichter, der Schnee und das Eis, das alles brachte mich in Weihnachtsstimmung und ich höre Weihnachtslieder rauf und runter.
Ich könnte mir diesen Weihnachtsroman auch wunderbar als Komödie verfilmt gut vorstellen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Zwar war mir Marco ein bisschen zu aalglatt, ein paar mehr Ecken und Kanten hätten ihm gut gestanden und Maggie war mir zu schüchtern, aber insgesamt war die Geschichte harmonisch und lockt an kalten Tagen vor dem Kamin zu sitzen und in die Geschichte einzutauchen.

Fazit:

Weihnachtspunsch und Rentierpulli ist eine gelungene romantische Weihnachtsgeschichte, in der die Familie einen sehr hohen Stellenwert beschreibt - umgeben mit malerischen Ambiente des schneebedeckten Oxfords.

4 Sterne

1 Kommentar:

  1. Ich hatte mir leider etwas mehr erhofft... Ich finde die Story abe ca der Hälfte sehr abgehackt und zu schnell abgehandelt.

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