Samstag, 17. Dezember 2016

REZENSION zu Elias und Laia Band 2 von Sabaa Tahir

Naja...
 

Inhalt vom Buchrücken:

Das Schicksal hat Elias und Laia zusammengeführt und sie im Widerstand gegen das Imperium vereint. Gemeinsam fliehen sie aus Schwarzkliff, um im Gefängnis von Kauf Laias inhaftierten Bruder aus seiner Zelle zu befreien. Mit seinem Wissen könnte er von großem Wert sein für die Rebellen. Doch werden Elias und Laia es schaffen, sich unbemerkt bis ans andere Ende des Landes durchzuschlagen? Immerhin ist ihnen Helena dicht auf den Fersen. Und als rechte Hand des Imperators hat sie einen klaren Auftrag: Die beiden Verräter zu finden - und zu töten -

Meine Meinung:

Ich fühle mich ein bisschen alleine mit meiner Meinung. Ich sehe überall nur 5 Sterne Rezensionen, aber mich konnte das Buch erst im letzten Drittel so richtig packen.

Der Anfang hat mir noch recht gut gefallen. Elias und Laia flüchten beide und stoßen einmal mehr auf viele Hindernisse. Insbesondere Elias wird mit einem Gift belegt, dass ihn langsam Stück für Stück töten soll.
Die Flucht selbst fand ich ziemlich langweilig. Es ist einfach nicht so richtig etwas passiert. Klar, sie stoßen zwischendurch auf Helfer und unerwartete Gegebenheiten und auch Laias Gabe trat mehr in den Hintergrund. Das fand ich alles toll zu lesen, aber da fehlte mir einfach der Funken. Ich konnte das Buch ohne Probleme beiseite legen. Es fehlte mir das Feuer dahinter.
Zum letzten Drittel des Buches aber, ist es endlich erwacht. Da war ich gefesselt! es war spannend und neu und immer wieder passierte etwas magisches und unerwartetes und ich glaubte an Rettung und dann verzögerte sich es wieder und die Spannung war zum Zerreißen gespannt, aufgeladen wie ein Schießpulver. Es war wirklich genial. Die letzten Seiten flogen nur so dahin. Ich kann wirklich nur sagen. Super! Ich war geflasht von der Entwicklung, die die Geschichte und auch die beiden Charaktere genommen haben, aber der Weg dahin war lang und zäh.

Elias macht eine sehr sanftmütige Entwicklung durch. Ich fand es schön zu sehen, wie er sich von seiner Rolle als Maske löste, aber all die positiven Eigenschaften behielt: Insbesondere im Kampf und was sein taktisches Denken anging, blühte die Erziehung und Erfahrung als Maske auf und das fand ich wirklich beeindruckend. Er kämpft und ist stark und doch ein bisschen zurückhaltend, was Laia anbelangt.

Von Laia war ich überrascht. Sie hat sich von einem ängstlichen jungen Mädchen in eine kämpferische Frau verwandelt, mit einem eigenem Kopf und Plan. Leider wird ihre selbstbewusste Ader manchmal etwas gestoppt und ich merkte, wie Laia selbst als Person die sauffiel. Sie wirkte dadurch authentisch auf mich.

Von Kinan war ich überrascht. Mehr möchte ich zu ihm nicht sagen. ;)

Der Schreibstil an sich ist schon ganz schön, aber eben teils schleppend, zu ausführlich und lässt bestimmte Empfindungen einfach aus.

Fazit:

Elias und Laia ist trotz allem eine sehr schöne Geschichte, die mich aber erst im letztem Drittel fesseln konnte. Aber ich finde das Cover wunderschön und die Namen Elias und Laia. Das passt einfach!

3 Sterne

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