Montag, 14. November 2016

Rezension zu Joyride von Anna Banks

Enttäuscht
 

Inhalt vom Buchrücken:

Die schüchterne Carly und der Draufgänger Arden – Gegensätze, die sich eigentlich so gar nicht anziehen. Dennoch verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander – der Beginn einer leidenschaftlichen Love-Story. Und eines gefährlichen Abenteuers. Denn sowohl Carly als auch Arden hüten ein brisantes Familiengeheimnis, dessen Enthüllung zu einem atemberaubenden Wettlauf gegen die Zeit führt …

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich total angesprochen. Ich habe eine sehr heiße Liebesgeschichte erwartet - mit Spannung und der Qual, dass sie sich nicht Lieben dürfen - es war zwar auch das, aber doch irgendwie auch nicht.
Carly ist für mich kein schüchternes Mädchen, sondern sehr diszipliniert. Sie ordnet sich ihrem großen Bruder Julio unter, lernt hart für die Schule und jobbt nebenbei nachts in einer Tankstelle.
Denn durch Carlys Adern fließt mexikanisches Blut. Ihre Eltern wurden über die Grenze zurück nach Mexiko abgeschoben und ihr Bruder und sie versuchen nun viel Geld zu sparen, um ihre Familie wieder zurückzuholen.
Arden war für mich auch kein Draufgänger. Seine Familie ist nach dem Tod seiner Schwester noch mehr zerbrochen als ohnehin. Er versucht sich zwar seinem tyrannischen und machtgierigem Vater aufzulehnen, aber für mich kam er immer wie ein kleiner Junge vor.

Die Geschichte hatte so viel Potential. Themen wie Freundschaft und Alkoholsucht, der Tod und Trauer werden aufgegriffen, aber die Charaktere haben für mich einfach nichts an Tiefe gewonnen. Ich habe keine Gefühle gespürt. Zwar wird gesagt dass Arden Carly liebt, aber da hätte genauso gut stehen können, die Butter ist weich. Es war nichts dahinter. Ich habe nichts gespürt. Auch gab es keine Charakterentwicklung und drum herum blieb die Welt wie abgeschnitten. Ich hätte gern mehr über ardens Freunde erfahren oder dass Carly welche findet, nachdem sie plötzlich der Mittelpunkt der Schule wird oder vielleicht mehr dies und das - es war z viel gewollt und zu wenig kam am Ende dabei heraus.

Das Ende wurde dafür nochmal spannend und Krimielemente wurden mit eingeflochten.

Fazit:

Ich hatte mich so auf Joyride gefreut, doch leider hat es mich enttäuscht.

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