Donnerstag, 21. Juli 2016

Rezension von Verrat im Zombieland von Gena Showalter

Einfach ein wunderbarer Abschluss
 

Inhalt vom Buchrücken:

Was machst du, wenn deine große Liebe dich aus dem Jenseits um Hilfe anfleht? Du hilfst. Auch wenn es dich das Leben kosten kann.

Gibt es noch größere Feinde als die Zombies, die Menschenfleisch wollen? Jetzt schon.

„Du musst helfen!“ Zombie-Jäger Ashton „Frosty“ traut seinen Augen nicht: Seine große Liebe Kat hat eine Botschaft aus dem Jenseits für ihn. Sie wirkt so lebendig, dabei ist sie doch bei der letzten monumentalen Schlacht gegen Anima Industries gestorben. Sofort geht er zu dem Ort, den Kat ihm beschreibt. Und sieht schockiert, wer seine Hilfe braucht: Milla Marks, die verantwortlich für Kats Tod ist! Am liebsten würde er die miese Verräterin den gierigsten Zombies zum Fraß vorwerfen. Aber als Anima Industries zurückkehren, um aus den Zombies endgültig das Geheimnis der Unsterblichkeit zu pressen, müssen er, Ali Bell und ihr Freund Cole umdenken. Bevor es für die Zombie-Jäger zu spät ist. Und für die Welt.

Trailer zu Band 1



Meine Meinung:


Ich liebe die White Rabbit Chronicles und war nach dem dritten band ganz traurig, dass alles vorbei sei sollte. Umso erfreuter war ich, als ich den vierten Band sah.

Während sich in den vorherigen Bänden alles um Cole und Ali drehte, begleiten wir nun Frosty, Coles besten Kumpel und Kats Freund.
Nach Kats Tod ist Frosty am Boden zerstört. Er sieht einfach keinen Sinn mehr in seinem Leben. Kat war sein Leben! Er hat sie über alles geliebt, liebt sie immer noch und weiß nichts mehr mit seinem Leben anzufangen Er trinkt sich jeden Abend voll, geht in den Club und reißt jede Nacht neue Mädels auf, die Kat ähneln, um sich dann morgens davon zu schleichen und in Schuldgefühlen zu ertrinken, weshalb er dann wieder zur Flasche greift. Er scheint in einem endlosen Kreislauf festzustecken, möchte keinen Kontakt zu seinen Freunden - ja hat sich selbst aufgegeben.

Doch Kat ist nach ihrem Tod eine Zeugin geworden. Sie lebt zwar nun im Himmel, in einer Art Zwischenbereich, aber darf als Geist auch auf die Erde und mit einer Erlaubnis ihre Lieben besuchen und beschützen und schließlich schafft sie es zu Frosty zu gelangen.

Ich hätte nie erwartet, dass es so ausgeht, wie es dann geworden ist. Erst ein bisschen später wurde mir dann klar, dass es nicht mehr zurück geht. Was vergangen ist, bleibt hinter dir und was bleibt ist der Blick nach vorn.

Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Neben Frosty, wird die Geschichte auch aus der Sicht von Camilla Marks beschrieben. Sie ist eine junge starke Frau und schlägt sich allein durch. Ihr Bruder River hat sie verstoßen, nachdem sie die Zombiejägergruppe verraten hat, Ali entführt wurde und Kat wegen ihr starb.
Alle hassen sie. Doch dann bekommt sie den Auftrag auf Frosty aufzupassen und das stellt ihre Welt gehörig auf den Kopf.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. es gab wieder tolle Zombiekämpfe. Ich liebe es, wenn das ganze Team, Ali, Cole, Bronx, Jaclyn, Chance und Love agiert, wenn sie fluchen, lachen, kämpfen, sich schlagen, aber auch heilen.
Sie sind zusammen eine wunderbare große Familie.

Ich muss gestehen, dass ich Cole lieber mag als Frosty. Er ist mir ein bisschen zu klischeehaft. Er ist der Badboy, der große raue Kerl, der tötet und Gewalt anwendet, flucht und ein Mistkerl ist, aber seine weiche Seite hat, mit allem was er ist liebt und seine Lieben immer beschützen würde.
Cole hatte für mich noch mehr Charakter, noch mehr Facetten du mehr Persönlichkeit. Von Cole kannte ich seine Lieblingsmusik, sein essen, seine Gewohnheiten - er war für mich greifbarer, während Frosty für mich der Eismann bleibt.

Doch von Milla Marks war ich positiv überrascht. Sie hat so viel in ihrer Vergangenheit durchgemacht, ist so verletzlich und jung und hat sich einen Schutzpanzer umgelegt. Ich mochte, es wie sie sich im Laufe der Geschichte entwickelt hat - es ging schleichend und wurde real. Als Leser habe ich das kaum mitbekommen, so natürlich fügte sie sich ein.

Am besten gefallen mir am Ende die kleinen Zusatzgeschichten, sozusagen ein paar Bonuskapitel. So etwas finde ich immer toll und auch hier in diesem Fall sehr gut gelungen.

Der Schreibstil ist ganz Gena Showalter. Gleich der erste Satz hat mich weggehauen. Ich liebe ihren trockenen Humor, ihren Sarkasmus. Ständig nehmen sich alle auf die Schippe. Sie schreibt so offen, rein und ehrlich, als würden die Worte tatsächlich aus ihr herausströmen und die Zombiejäger wären real. Einfach zum Lachen.

Fazit:

Verrat im Zombieland hat mir wieder super gut gefallen. Diese Bücher machen mich glücklich und ich habe große Lust jetzt gleich wieder bei Band 1 anzufangen. Eine tolle Reihe!
Liebe Frau Showalter, möchten sie nicht weiterschreiben?



Kommentare:

  1. Hey,
    voll gut, dass die das buch gefallen hat :) ich liebe die Reihe auch und bin etwas skeptisch, wie es jetzt mit frosty wird. muss es aber auch unbedingt lesen *.*

    Lieben Gruß

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    1. Schön. Ich freue mich über deine Meinung dazu :-)

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