Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension zu Die Nightigale Schwestern Band 2 - Geheimsnisse des Herzens von Donna Douglas

Noch besser als Teil 1!
 
 
Inhalt vom Buchrücken:

London, 1935. Für die Schwesternschülerinnen des berühmten Nightingale Hospitals beginnt das zweite Jahr ihrer Ausbildung. Die Lehrschwestern wachen mit strengem Blick über die jungen Frauen, die derweil ganz andere Sorgen beschäftigen: Während die sonst so forsche Dora unter furchtbarem Liebeskummer leidet, wird ihre Freundin Millie von gleich zwei attraktiven Männern umworben. Auch die neue Nachtschwester sorgt für Aufregung, denn Violet scheint nicht die Frau zu sein, für die sie sich ausgibt ...

Meine Meinung:

Mich konnte ja bereits Band 1 begeistern, aber Band zwei ist mindestens genauso gut, wenn nicht sogar noch besser. Da war einfach mehr Spannung!

Wir begleiten wieder die drei Schwesternschülerinnen Dora, Millie und Helen. Sie sind jetzt in ihrem zweiten Lehrjahr.
Dora Doyle aus ärmlichen Verhältnissen versucht weiterhin ihre Familie zu unterstützen. Auf der Station kommt sie nun einigermaßen klar. Sie hat sich eingelebt. Viel mehr zu schaffen macht ihr die Beziehung zu ihrer heimlichen Liebe Nick und ihrer besten Freundin Ruby. Und auch Alfs Geister schwirren nach wie vor in der Familie Doyle herum. Er ist zwar weg, doch seine Hinterlassenschaften beginnen erst jetzt so richtig zu eskalieren.

Millie wird weiterhin sehr von Schwester Hyde schikaniert. Ich muss immer wieder über ein Missgeschick von ihr lachen. Ich habe sie einfach sehr lieb gewonnen. Sie ist noch jung und verliebt, aber auch unglücklich in ihren Entscheidungen. Eigentlich sollte sie mit Seb glücklich sein, doch auch er scheint sich verändert zu haben.

Helen kommt leider ein wenig kurz in dieser Geschichte, dafür aber tritt Violet Tanner auf den Plan.
Das hat mir wirklich gut gefallen.
Während in band 1 wirklich die Schwesternschülerinnen im Fokus standen und alle alten Schwestern als Drachen verurteilt wurden, tauchen wie nun gemeinsam mit Vilet in die Schwesterngemeinschaft ein.
Violet mochte ich sehr. Äußerlich kommt sie als selbstbewusste starke emanzipierte Frau herüber, doch innerlich ist sie ein angsterfülltes Wesen.
Ich mochte es sehr, wie sie nach anfänglichen Schwierigkeiten in den Kreis der Stations- und Oberschwestern aufgenommen wurde.
Ich habe mehr über Schwester Wren erfahren und ihren Charakter besser verstehen können, aber genauso war ich von der mürrischen Mrs. Sutton überrascht und gewann einen positiven Eindruck von Miss Hanley. Insgesamt zeugt dieses Buch von mehr Reife.

Außerdem kommt ein ganz süßer Kerl in dieser Geschichte drin vor, der für viel Erheiterung sorgte. das hatte etwas sehr erfrischendes an sich.
Ich mag es, wie die Autorin die Schicksale der einzelnen jungen Frauen in den historischen Kontext webt. Es ist traurig, wie sehr die Frauen auf Ehemänner angewiesen waren, wie sie geschlugen und misshandelt wurden und kaum etwas dagegen tun konnten. Die Menschen hatten es schon nicht leicht, in der damaligen Gesellschaft und gerade die Werte und Moral, die strengen Vorstellungen einer sittsamen Dame versperren vielen ihr Glück.

Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. In einem Ruck war ich durch die Geschichte durch Besonders Violet Tanner sorgte für viel Spannung und Kribbeln in den Händen.

Fazit:

Geheimnisse des Herzens birgt weiterhin die Liebe, aber auch sehr viele Geheime. Sehr schön!

Kommentare:

  1. Ich freue mich schon auf den 2. Band! In der Bücherei habe ich gleich darum gefragt, nachdem ich Band 1 zurückgebracht habe, aber irgendwie haben die nicht einnmal bemerkt, dass das eine Reihe ist! :( Naja, abwarten.
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Also im Deutschen werden auf jeden Fall noch drei weitere Bände erscheinen!

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