Sonntag, 22. Mai 2016

Rezension zu Sternenwald von Julie Heiland

Ein unerwartetes sternenhaftes Finale
 

Inhalt vom Buchrücken:

„Du brauchst einen Plan. Du brauchst jemanden, der dir hilft. Nur so hast du eine Chance!“
Robin ist entschlossen, die die sie liebt zu retten. Doch wenn du dafür dein Leben geben musst – was wirst du tun?

„Gib auf, Robin. Du entkommst mir nicht.“
Immer noch hört Robin Birkaras‘ leises Flüstern und Emilians Schreie. Doch auch wenn Robin nichts anderes will, als Emilian sofort aus der Gewalt ihres Vaters zu befreien, weiß sie, dass sie es nicht alleine schaffen kann und Hilfe braucht. Wer wird an ihrer Seite sein?

Meine Meinung:

Ich habe mich schon sehr auf das Finale gefreut. Robin konnte sich aus den Fängen der Tauren befreien, doch Emilian ist zurückgeblieben.
Robin findet Hoffnung bei dem Stamm der Aries. Zum ersten Mal habe ich als Leser nun auch einmal etwas über die Sternenvölker gelernt und wie das alles zusammenhängt. Sie möchte Emilian befreien, sowie ihrem Stamm der Leonen die geraubte Kraft schenken - doch allein wird sie es nicht schaffen. Denn während Birkaras immer stärker wird, verliert Robin Tag zu Tag an Kraft, kippt um und scheint langsam zu sterben.
Plötzlich bekommt sie jedoch unerwartet Hilfe von Lysander, der jedoch seine ganz eigenen Motive hat, an Birkaras und seine Bernsteinkette heranzukommen.

Robin hat sich ihre starken Charakterzüge behalten. Zwar hat sie sich in ihrer Liebe zu Emilian ziemlich abhängig gemacht, aber sie ist weiterhin so ehrgeizig, verbissen und stur, wie wir sie kennen. Sie lässt sich nicht belehren und behält viele Gedanken für sich. Doch damit quält sie ziemlich Emilian.
Er hat sich für mich ziemlich verändert. Weg ist der strenge Lehrer, tötende Taurer und selbstbewusste starke junge Mann. Er hat vieles in letzter Zeit mitgemacht, sein Weltbild wurde über den Haufen geworden und er scheint ein sensibler Mann geworden zu sein. Sein einziger Gedanke scheint nur noch Robin zu gelten. Ich fand es zwar rührend wie er sich um sie sorgt, aber all seine männlichen Eigenschaften sind mir irgendwie abhanden gekommen.

Während andere Stammesmitglieder in den Hintergrund rückten, stand Birkaras nun vermehrt im Fokus und ich habe auch ein wenig hinter seine Fassade blicken können.

Insgesamt wurde einfach mega viel aufgeklärt und ich habe endlich das ganze System und die Welt um Robin verstanden. Das Ende war nicht vorhersehbar. Es gab mehrer Wege wie alles hätte sich entwickeln können und so stand ich bis zum Schluss vor der Frage, was nun passiert. Das hat mir sehr gut gefallen. Zum Schluss bekommen die Sterne eine besondere Bedeutung und überhaupt wurde alles noch einmal magisch.

Julie Heiland hat einen sehr eigenen Schreibstil. Ich habe noch kein Buch gelesen, das so geschrieben ist wie von ihr. Damit hat sie einen großen Wiedererkennungswert. Ich genieße es sehr die Landschaften und magischen Momente zu lesen. Dann beschreibt die die funkelnden Diamanten und das saftig grüne Gras.
Ansonsten ist die Geschichte eher einfach gehalten. Die Gespräche zwischen Robin und Emilian fand ich leider etwas einfallslos und hatte das Gefühl solch Geplänkel schon tausendmal gelesen zu haben, aber ansonsten hat es mir sehr viel Freude bereitet.

Fazit:

Sternenwald ist ein würdigen Finale um eine besondere Welt von Sternenvölkern und unterschiedlichen Mächten.

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