Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension zu Mein Leben nebenan von Huntley Fitzpatrick

Die Frau hat es einfach drauf tolle Sommerbücher zu schreiben!
 

Inhalt vom Buchrücken:

Alice Garretts Leben besteht aus To-do-Listen und Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Nichts passt weniger in ihr Leben als der zu Hause rausgeflogene Loser-Freund ihres Bruders Tim. Ein Schulabbrecher mit jeder Menge Problemen – ausgerechnet er zieht nun über der Garage der Garretts ein. Tims Planlosigkeit geht Alice so was von auf die Nerven – und gleichzeitig fühlt sie sich immer wieder magisch zu ihm hingezogen ... Erzählt in zwei unverwechselbaren, entwaffnend ehrlichen Erzählstimmen ist dies eine Geschichte vom Scheitern, Aufstehen und Alles-Riskieren. Und die Geschichte einer sehr besonderen Liebe.

Meine Meinung:

hach, ich war schon sooo gespannt auf das Buch! Ich habe Mein Sommer nebenan geliebt und ewig auf das Buch gewartet - und dann erschollen um mich herum nur begeisterte Nachrichten - und jaaa, ich wurde nicht enttäuscht!

Mir hat Mein Leben nebenan genauso gut gefallen. Besser vielleicht nicht, aber auch nicht schlechter - man kann es nicht direkt vergleichen, einfach weil eine ganz andere Problematik aufgeworfen wird, aber wir sind wieder mitten im bunten Chaostrubel der Garretts und ich liebe es einfach nur!

Die Geschichte fängt da an, wo Band 1 aufhört und wird abwechselnd aus der Sicht von Tim Mason und Alice Garrett geschrieben. Tim war mir sofort sympathisch. Er ist witzig, humorvoll, sarkastisch und nimmt gern alles und jeden auf die Schippe. Doch eigentlich ist das nur ein Selbstschutzmechanismus. Eins, muss er ja können, etwas muss doch witzig und sonnig sein, wenn in seinem Leben sonst schon alles den Bach runtergeht.
Er war Alkoholiker, versucht nun aber trocken zu werden. Er nahm Drogen, flog von mehreren Schulen - anscheinend bringt er nur Unglück - und es scheint noch schlimmer zu kommen.
Dennoch hatte ich sofort ein Herz für ihn und konnte mit ihm mitfühlen.

Alice hat eigentlich genug um die Ohren. seit ihr Vater den schlimmen Unfall hatte, muss sie sich um alles kümmern, um ihre Arbeit, Schule Drumherum ist sie nun als Ersatzmutter für ihre Geschwister zuständig. Ich muss sagen, in Band 1 mochte ich Alice nicht so, aber nun habe ich ja ihre Gedanken kennengelernt und finde sie zwar biestig, aber auch herzlich und tolerant.

In der Geschichte gibt es noch einen kleinen Zusatzgast, mit dem ich nicht gerechnet habe und der diese Story in völlig andere Bahnen lenkte. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist sommerlich, locker und ich habe mich in den Ort des Geschehens hineinversetzt gefühlt.
Die Spannung war dauerhaft erhalten, weil irgendwie habe ich gemerkt, dass das Ende einen Haken ist und weder wirklich happyend ist, noch nicht - das ist einfach gar nicht möglich - aber es ist das reale Leben und irgendwie doch noch ganz gut gelöst worden.

Fazit:

Mein Leben nebenan konnte mich genauso gut überzeugen. Ich liebe einfach die Garretts. Es ist immer Trubel und Chaos und alle die kleinen Kinder, insbesondere George und Patsy kleine Engel. Ich habe dauerhaft gelesen und konnte mich immer nur sehr schwer von den Seiten lösen.

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