Samstag, 21. Mai 2016

Rezension zu Cinder von Marissa Meyer

Ungewöhnlich
 

Inhalt vom Buchrücken:

Humans and androids crowd the raucous streets of New Beijing. A deadly plague ravages the population. From space, a ruthless lunar people watch, waiting to make their move. No one knows that Earth’s fate hinges on one girl.

Cinder, a gifted mechanic, is a cyborg. She’s a second-class citizen with a mysterious past, reviled by her stepmother and blamed for her stepsister’s illness. But when her life becomes intertwined with the handsome Prince Kai’s, she suddenly finds herself at the center of an intergalactic struggle, and a forbidden attraction. Caught between duty and freedom, loyalty and betrayal, she must uncover secrets about her past in order to protect her world’s future.
  


Meine Meinung:

Ich habe das Buch von der wunderbaren Denise von Books Histories and Secrets geschenkt bekommen. Sie ist absolut begeistert davon und auch viele anderen haben schon soo lange von der Geschichte geschwärmt, dass ich nun doch sehr neugierig auf das Buch war.
Ich habe es auf englisch gelesen und musste mal wieder stauen, welche Bandbreite das englische Vokabular besitzt, um eine Sache zu beschreiben, wo ich den deutschen Wortschatz manchmal als ganz anders empfinde.
Ich fand es toll die Geschichte im Original lesen zu dürfen und habe so den Eindruck gewonnen, der Story viel näher gekommen zu sein und das ganze Cyborgsystem zu verstehen.

Cinder ist ein Cyborg. Sie hat zum Beispiel einen künstlichen maschinellen Fuß, doch das ist nicht das einzige. Sie untersteht ihrem Guardian, ihrer Stiefmutter, die das Sagen über sie hat. Als Cyborg ist sie nichts wert, sondern so etwas wie ein Sklave.

Durch einen unglücklichen Zufall wird ihre Schwester getötet und ab da nimmt die Geschichte ihren Lauf.
Zuviel möchte ich nicht verraten.

Die Geschichte soll eine neue Version von Cinderella sein. Ich finde, sie hätte als eigenständige Geschichte auch sehr gut funktioniert, dennoch hat es mir Spaß gemacht ein Parallelen zu ziehen. Da gibt e szum Beispiel Iko, ein kleiner Miniroboter und Cinders treue Freundin. Ihr ihr habe ich eine neue Version der kleinen Mäuse aus Cinderella gesehen, und natürlich auch der Prinz, die böse Königin, die ihre Strippen im Hintergrund zieht, sowie der berühmt berüchtigte Ball durften nicht fehlen.
Dennoch hatte die Geschichte ansonsten eher weniger gemein.

Es ist eine futuristische Geschichte mit Untersuchungen, Laboren und aller mehr, als man erwartet.
Und das fand ich gut! Es lockert das ganze auf und bietet viel mehr Handlungsspielraum.

Das Ende hat mich überrascht. Ich hatte ein bisschen mehr etwas märchenhaftes erwartet, obwohl mich die eine Sache auf dem Ball wirklich berührt hat - das fand ich berührend geschrieben, und plötzlich hängen wir schon fast in Band zwei mit drin.
Die Autorin beginnt schon frühzeitig alle Charaktere miteinander zu verweben und noch kann ich bloß schemenhaft alles erahnen und habe das Komplexe Ganze der Lunarchroniken noch nicht erfasst.

Deswegen bin ich schon neugierig auf die anderen Bände und ich glaube so ganz meine Meinung kann ich erst abgeben, wenn ich die Reihe zu Ende gelesen habe.
Ich bin momentan einfach noch hin und her gerissen und kann Cinder einfach nicht einordnen.

Cinder als Charakter hat mir aber sehr gut gefallen. Sie ist freundlich und sieht das Gute in den Menschen, gleichzeitig ist sie zielstrebig und fest entschlossen sich nicht für eine kleine Liebelei die Zukunft zu versauen. Sie denkt emotional und handelt rational, so wie es die Situation erfordert.
Den Prinzen fand ich einfach nur süß. Er ist hartnäckig, aber hat auch sein Päckchen zu tragen. Denn egal wie er sich zu entscheiden scheint, es wird für sein Volk das Falsche sein.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Am Anfang war ich etwas irritiert. Ich wurde sofort ins Geschehen hinein geworfen und musste erst mal mit dem Cyborgkram zurechtkommen, aber nachdem das zur Normalität gehörte, war es irgendwie auch wieder witzig. ich meine, auf die Idee muss man erst mal kommen!

Fazit:

Cinder konnte mich zwar noch nicht vollständig überzeugen, macht mich aber definitiv neugierig auf die Folgebände, um das ganze Reich um Lunar erfassen zu können. Ich glaube da hat sich die Autorin eine etwas komplizierte Geschichte ausgedacht, die aber am Ende grandios überzeugen wird.



1 Kommentar:

  1. Hallo liebe Fiorella! :)
    Schade, dass dich Cinder nicht 100%ig überzeugen konnte. Die Luna Chroniken gehören nämlich zu meinen absoluten Lieblingsreihen und ich bin immer noch unendlich traurig darüber das die fantastische Reihe schon zu Ende ist. Aber ich hoffe sehr, dass dich Scarlett noch mehr überzeugen kann! :)
    Ich wünsche dir viel Spaß mit den folgenden Bänden der Reihe, da liegen wirklich noch einige tolle Abenteuer vor dir. ;)

    Alles Liebe,
    Jasi ♥

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