Mittwoch, 3. Februar 2016

Rezension zu Rock Kiss- Ich berausche mich an dir von Nalini Singh

Altbekanntes Thema,
aber schöne Entwicklung der Charaktere
 

Inhalt vom Buchrücken:

Charlotte Baird will in ihrem Job vor allem eins: unsichtbar bleiben. Doch bei Gabriel Bishop, ihrem neuen attraktiven Chef, will ihr dies nicht gelingen. Nach seiner Karriere als Rugby-Spieler leitet er sein Plattenlabel mit einer Entschlossenheit und Präsenz, die er auch von seinen Mitarbeitern erwartet. Aber als er Charlotte in sein Büro zitiert, um ihre Zukunftspläne zu besprechen, hat er mehr als nur ihre Karriere im Kopf ...

Meine Meinung:

Charlotte hatte bisher nur schlimme Erfahrungen mit Männern - vor allem mit einem Mann. Nach ihren Nahtoderfahrungen möchte sie daher nur eins: Keine Männer an sich heranlassen. Zu Hause hat sie ein gutes Alarmsystem einbauen lassen, abends wenn sie nach Hause kommt, schaltet sie alle Lichter im Haus an und prüft ob keiner da ist und auch sonst hat sie ihre kleinen Macken - aus gutem Grund.
Gabriel dagegen ist ein sexy Profilsportler, mächtig in seiner Gestalt, groß und muskulös und sehr dominant. Eigentlich mag er keine Mäuschen, aber er sieht sofort dass hinter der Büro-Charlotte, mit ihrem strengen Dutt, dem Drahtgestell auf der Nase und ihren unförmigen Röcken eine Flamme steckt und will sie aus ihr herauskitzeln. Doch das ist gar nicht so leicht als gedacht.

Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen. Ziemlich schnell finden Charlotte und Gabriel auch einen Draht zueinander und gestehen sich ihre Liebe zueinander ein, dennoch können sie zunächst nur auf verbaler Ebene Kontakt zueinander finden. Sie unternehmen zwar Dinge zusammen, schauen sich Rugbyspiele an, kochen oder unterhalten sich anzüglich, aber körperliche Nähe verkraftet Charlotte nicht und sobald Gabriel auch nur eine kleine falsche Bewegung macht, wie ihren Nacken berührt, zu schnell aufspringt oder sonst was, verfällt Charlotte in Panikattacken.
Beide mussten lernen mit ihrer schlimmen Vergangenheit umzugehen und der große grobe Gabriel musste sich in Bezug auf Charliemaus in Zurückhaltung üben und sanft und vorsichtig und äußerst geduldig sich an sie heranpirschen.

Zum Ende hin droht die Situation jedoch noch einmal zu eskalieren.
Ich fand die Story sehr vorausschaubar und hatte mir gerade am Ende eine schärfere Spitze gewünscht. Irgendwie war die Gefahr viel zu schnell vorüber - und es machte einfach puff und Ende gut, alles gut. Das fand ich sehr schade.
Gut dagegen fand ich Charlottes Charakterentwicklung. Sie hat sich nach und nach geöffnet und sich ihren Ängsten gestellt.
Gabriel fand ich etwas sehr machohaft. Bei mir wäre er mit seiner Bossnummer schon längst unten durch, aber zu Charlotte hat es wiederum gepasst. Gegenteile ziehen sich ja bekanntlich an.

Der Schreibstil hat mich gut unterhalten. Ich mochte vor allem die witzigen Kapitelüberschriften. Gern hätte ich noch mehr von Molly und Charlotte gehabt, weil die zwei einfach die besten Freundinnen überhaupt sind, aber womöglich hätte sich das noch mit dem ersten Teil gedoppelt.

Fazit:

Das Thema ist altbewährt und im Grunde nichts neues, dennoch hat es mir große Freude bereitet, zu lesen, wie Charlotte sich verändert und von der Maus zur Tigerin wird.
Das fand ich auch realistisch dargestellt - es passierte nicht zu schnell und dauerte seine Zeit, aber immer wieder kleine Fortschritte waren zu sehen.

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