Dienstag, 8. Dezember 2015

Rezension zu Kuss Hawaii von Janet Evanovich- Ein Stephanie Plum Roman, Band 17

So wie man es kennt.

Inhalt vom Buchrücken:

Das Nonkussultra gegen schlechte Laune! Bevor Stephanie Plum einen Fuß aus dem Flieger von Hawaii nach New Jersey setzen kann, steht sie schon wieder knietief im Morast. Nicht nur, dass sich der Traum- zum Albtraumurlaub entwickelt hat auf dem Heimflug musste sie auch noch neben einem müffelnden Schnarcher ausharren. Der ist mittlerweile tot. Ermordet. Die Leiche steckte in einer Mülltonne, und Steph steckt in der Klemme. Denn plötzlich sind das FBI und ein paar zwielichtige Typen hinter einem Foto her, das das Opfer bei sich trug, und nur Stephanie weiß, wo das Bild jetzt ist. Unvermutet wird die Kopfgeldjägerin selbst zur Gejagten. Da können bloß noch Lula, Morelli und Ranger helfen und natürlich Hamster Rex.

Stephanie Plum macht einfach süchtig! - Bücherschau

Meine Meinung:

Dieser Roman verläuft ganz nach den Stephanie-Plum- Mustern- es ist altbewährt, nichts großartiges Neues, aber doch immer wieder unterhaltsam.
Allerdings hatte ich mir aus dem Inhalt etwas mehr versprochen, was ihren eigenen Morast angeht. Da steckte die liebt Steph wirklich schon mal tiefer in der Klemme und hatte auch ein bisschen mehr mit ihren Verfolgern zu tun, als diesmal.
Und doch ist es auch diesmal der Autorin gelungen, mich gekonnt mit einigen Lachern zu unterhalten. Stephanie Plum ist chaotisch wie eh und je und irgendwie war sie in diesem Band besonders naiv, verrückt, seltsam und einfach ein einzigartiger Fall, wie schon lange nicht mehr. Ich glaube keiner ist so wie sie und deswegen wird sie geliebt!

Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen. Stephanie Plum ist Kautionsjägerin und muss sich auch diesmal mit einigen unbelichteten Gestalten herumschlagen. Da wären der fettleibige Benny, der einfach nicht auf ihren Elektroschocker reagiert und ihr jedes mal wieder ihr Auto klaut. Oder die besitzergreifende Joyce, die kurzerhand doch nicht tot ist und ihre Wohnung beschlagnahmt.

Aber auch altbewährte Charaktere wie Ranger und Morelli sind stets mit dabei. Diesmal fand ich ist Stephanies Beziehung zu Ihnen noch ein bisschen tiefer gegangen.
Ranger, der stets dunkle, geheimnisvolle Latino mit dem Bulgari Duschgel und einem ausgeprägten Beschützerinstinkt. Er ist so wie er ist und vielleicht werden wir nie mehr über ihn erfahren.
Tja und dann ist da noch Morelli. Er hat echt zu Knabbern, denn er teilt nicht gern. Er ist Polizist mit Leib und Seele und gehört einfach zu Stephanie. Ihre ständige ON- Off Beziehung ist genauso Tradition, wie Stephanies niemals sterbender Hamster Rex in seiner Suppendose.
Stephanie kann sich mal wieder nicht zwischen ihren beiden Lovern entscheiden und wahrscheinlich möchte sie immer so weitermachen wie bisher. Ihre Familie, ihre Mutter, die ständig zur Flasche greift, ihre schrille Oma - sie alle waren wieder so, wie wir sie kennen.
Ich mag das Konzept und kann daher immer und immer wieder die Bücher von Janet Evanovich lesen und doch frage ich mich manchmal, ob es auch irgendwann mal endet, ob Stephanie sich mal entscheidet, ob irgendwas anders wird.

Der Schreibstil war spritzig, locker und humorvoll zu lesen. Janet Evanovich hat es einfach raus ihre Romane zu schreiben.

Fazit:

Kuss Hawaii ist der 17. Band von bisher 20 Büchern aus der Reihe und immer wieder kommt ein neues dazu. Für alle Stephanie Plum Fans ein neuer Schatz :-)

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