Freitag, 4. Dezember 2015

MOTIVTORTE KRANKENHAUS, darunter ein Schokobiskuit

 
Hey meine Lieben,
gestern war mein letzter Arbeitstag im Krankenhaus und ab nächste Woche arbeite ich in einem anderen, daher wollte ich mich von meiner Station mit einem Kuchen verabschieden.
 
Es war die erste Motivtorte und ja sie ist nicht perfekt, meine Kanten sind weder schön rund und abgeschliffen, noch dieses und jenes, aber trotzdem freue ich mich mega, dass sie doch echt gut geworden ist.
 
Weil ich die Zeit eben für das Arbeiten mit Fondant verwenden wollte, habe ich einen einfachen Schokobiskuit backen, der in 20 min fertig ist.


 
Zutaten:
 
4 Eier
75 Mehl
75g Speisestärke
Prise Zimt
Kakao nach Bedarf
120g Zucker
2EL warmes Wasser
Vanille

 
Zubereitung:
 
Ich habe die Eier getrennt und das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen lassen - von meiner neuen Küchenmaschinen - hach, die gebe ich nie mehr her^^ und nebenbei das Eiweiß steif geschlagen.
 
Dann habe ich zu dem Eigelb den Zucker und etwas Vanillemark dazu gegeben, weiter schaumig geschlagen und dann das Eiweiß untergehoben und anschließend Mehl, Speisestärke und Kakao, und etwas Zimt mit untergemischt, sodass der Teig schön fluffig war.


 
Anschließend habe ich ihn in eine gefettete Form gegossen und im vorgeheizten Backofen bei 200 ° Ober-/ Unterhitze 10 Minuten gebacken, aus dem Ofen genommen, vorsichtig gestürzt und fertig war der Biskuit.
 
Der Teig ist wirklich zart, und sehr weich (man nimmt ihn z.B. für die Rollen), aber dadurch nicht so schwer und lässt sich bequem mit Fondant eindecken und man kann ihn biegen und hochheben und hin und her tragen und er lässt alles mit sich machen. War ein sehr braver Teig^^

 
Während der Kuchen auskühlt (sehr flach, also wenn ihr einen höheren Kuchen mögt, nehmt die doppelte Menge, habe ich mich an das Verzieren gemacht.

 
Für das Stethoskop habe ich Docchoc genommen. Das ist hellblauer Fondant mit 25% weißer Schokolade, das er nicht nur nach Zucker schmeckt. Ich habe ihn ausgerollt und versucht mithilfe meines Modellierwerkzeugs einzurollen und habe ihn generell erst mal rolltechnisch geprüft und weich gemacht.

 
Dann habe ich also das lange Ende vom Stethoskop gerollt und gleich so hingebogen. Darauf habe ich ein Stück Fondant in U- Form gesetzt und oben kleine Kuhlen gedrückt, damit die anderen Teile raufpassen.

 
Für die Ohrpassstücke, habe ich kleine Kügelchen geformt und sie dann zu Tropfen gedrückt, damit man sie sich symbolisch ins Ohr stecken kann.

 
So sah es dann aus. Nun wollte ich aber nicht alles blau haben du hatte auch keine grauen oder schwarzen Fondant für das Metallische, also habe ich das Mittelstück zwischen Ohrpassstückchen und Schlauch mit schwarzer Lebensmittelfarbe angemalt.
Ich habe ja in diesem Terrain mittlerweile Tuben, Pasten, Pulver, Stifte, farbiger Kleber usw.,.. und da meine Backpinsel alle alle waren (na das klingt ja auch sehr unschön in der Ausdrucksweise :X), dass ich Wattestäbchen genommen habe.

 
War eine ganz schön schmierige Angelegenheit, sieht nicht essbar aus, ist aber essbar - obwohl ich ja generell empfehle, nicht zu viele Farbstoffe zu essen - das kann nicht gut sein.

 
Für das Teil, welches dann an die Innenseite des Ellbogens beim Blutdruckmessen oder auf den Bauch ect. zum Abhorchen genutzt wird, habe ich aus einem Gelantineblatt einen Kreis ausgeschnitten und mit einem  Lebensmittelfarbstift beschriftet.

 
Während das alles trocknete, habe ich Himbeermarmelade oben auf den Kuchen verteilt und dass eine weiße Fondantdecke herüber gelegt, alles überflüssige abgetrennt und alles glatt gestrichen.



 
Nun habe ich aus roter Zuckermasse ein Kreuz heraus geschnitten.

 
Da muss man nichts mehr ankleben, die beiden Zucker halten ohne alles gut aneinander.

 
Zum Schluss habe ich die einzelnen Teile meines Stethoskopes zusammen gesetzt und mit essbarem blauen Glitzer den Schlau verschönert.


 
Zuckerstreusel, TicTac und Smarties dienten mir als Tabletten.

 
Die Pflaster habe ich aus Marzipan gemacht und dann von den Resten der weißen Fondantdecke ein kleines Viereck mit raufgesetzt und kleine Kügelchen eingedrückt.
Ihr seht schon da ist das Pflaster noch ziemlich unsauber an der Kanten. Da muss ich noch besser werden.


 
Joa, und dann habe ich mit Zuckerkleber alles auf die Torte geklebt, damit sie die Autofahrt heile überlebt.
 
Tadaaa :-)

 
So sah sie dann angeschnitten aus. Ich esse ja den Kuchen immer ohne Fondant und mache die Deko ab. das wäre mir dann sonst zu süß.
 
Über Nacht hatte ich ihn in Frischhaltefolie im Kühlschrank, aber der der Schokobiskuit eh ummantelt war, konnte er nicht austrocknen und war immer noch luftig und locker und saftig zugleich.

 
<3 Fiorella

1 Kommentar:

  1. Die Torte ist aber süß geworden. Hmmm *träum* *schmatz* ;)

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