Montag, 23. November 2015

GASTREZENSION Jenseits des Schattentores


Buchinfos:  
Autor: Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika
480 Seiten
FISCHER Sauerländer  (24. September 2015)
Preis der gebundenen Ausgabe: 16,99€


Klappentext: 

Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht Halt macht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

Die liebe Sara, eine gemeinsame ehemalige Bloggerfreundin von mir und Nicki hat das Buch gelesen, weil es uns beiden nicht sonderlich gefallen  und wir es dann auch abgebrochen hatten. Sie war so lieb und hat die Rezension zu dem Buch nun geschrieben.
Danke Sara!

 Saras Rezension: 

Dieses Buch scheint nicht jedermanns Sache zu sein und weil ich total auf Mythologie abfahre, habe ich es zu mir genommen und nun hat es einen schönen Platz in meinem Regal gefunden. 


Der Anfang ging eher zäh zu und ich muss schon sagen, dass es mich nicht wundert, wenn viele schlecht reinkommen. Die Autorinnen geben keinen Erklärungen zu dem Mythologie Kram und die Unwissenden, in dem Fall, die die sich nicht mit Mythologie in der Freizeit beschäftigen, langweilen sich schnell, da sie einfach nicht wissen was Sache ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Persephone nicht jedem etwas sagt. Obwohl ich mich schon mit Sagen beschäftige war der Anfang von Auroras Abenteuer eher schleppend.Mit Informationen zu Persephone und noch weitere über ihre Freundin, sowie Hades, würde es ausgeschmückt sein und die Meisten würden auch schneller reinkommen. Aber nach dem ersten Viertel ging es dann bergauf. Man wird in die Welt hinein gesogen und man mag das Buch gar nicht weglegen. Die Autorinnen bringen Charaktereigenschaften der Götter aus ihren eigenen Sagen mit rein und schaffen so ein wunderbaren Liebesroman für echte Mythologie-Fans. Noch dazu laufen 3 Liebesgeschichten parallel ab. Die erste ist auffällig und klar im Vordergrund, zweite ist auch auffällig, aber die Dritte wird erst zu letzt aufgedeckt und lässt den Leser Freudentänze tanzen. Die Charaktere an sich sind vielfältig, haben verschiedene und markante Eigenschaften und lassen so die Figur im Buch leben. Einzig und allein der Protagonist ist geheimnisvoll bis zum Schluss und öffnet sich erst gegen Ende. Die Geschichte an sich ist ziemlich vielfältig und lässt den Leser bangen, hoffen und träumen. Stück für Stück wird ein Geheimnis gelüftet. Die Schreibweise ist außergewöhnlich, denn es wird nicht aus der Sicht des Hauptprotagonisten erzählt sondern von der Sicht Persephones in der Ich-Persepektive.

Alles in Allem finde ich, dass es eine ziemlich gelungene Liebesgeschichte mit einem Hauch von Mythologie und Action geworden ist. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich gerne noch erfahren hätte wie es mit Auroras Leben weiter geht und dass die Autorinnen mehr Informationen in den Anfang gepackt hätten. um den Einstieg zu erleichtern für Leute, die sich nicht auskennen.


4 von 5 Punkten.

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