Donnerstag, 8. Oktober 2015

Rezension zu INdigosommer von Antje Babendererde

Wieder ein tolles typisch Babendererde-Buch
 


Inhalt vom Buchrücken:

Ein einsamer Strand am Pazifik, ein Ozean ohne Grenzen, ein Ort voller Magie. Das ist La Push für Smilla, die mit ihren Freunden im Indianerreservat ihr Camp aufschlägt. Doch warum begegnen ihnen die Einheimischen so feindselig? Als Smilla sich in den schwer durchschaubaren Conrad verliebt, kippt die Stimmung in der Clique und sie erfährt, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist.

Meine Meinung:

Ich habe jetzt insgesamt vier Bücher der Autorin gelesen und habe noch immer Lust auf mehr. Ihre Bücher sind immer so schön leicht geschrieben. Wenn ich ihre Bücher lese, dann habe ich immer eine tiefe innere Ruhe und ja es ist einfach entspannend.
Bei diesem Buch war es genauso, obwohl mich das Ende wirklich schockiert hat. damit hatte ich im Leben nicht gerechnet! Aber jetzt weiß ich, ich muss bei ihren Geschichten wirklich auf alles gefasst sein und immer auf der Hut sein. ;)

Smilla fährt für drei Wochen in ein Indianereservat mit einer Gruppe von Leuten, die sie kaum kennt. Die Jungs wollen diesen einsamen Strand nutzen, weil es kaum Campingurlauber gibt und das Wasser perfekte Flutwellen zum Surfen aufweist. Sie waren schon letztes Jahr dort - und da gab es einen unliebsamen Zwischenfall. Die Mädels wissen aber von den Feindschaften zwischen den "Weißen" und Indianern nichts.

Smilla versucht sich in der Gruppe zu integrieren. Doch leider fällt ihr das ziemlich schwer. Sie ist ziemlich klein und mit ihren kurzen Haaren unscheinbar. Die anderen Mädchen scheinen alle aus einem Modemagazin entsprungen zu sein. Im Generellen hält sie nicht viel vom Saufen und Drogen nehmen und geht schon bald allein auf die Pirschjagd nach besonderen Fotomotiven.

Conrad, ein Indianer muss mit Argusaugen zusehen, wie die Jungs vom letzten Jahr die Frechheit haben sich wieder an seinen Strand zu wagen, als sei nichts geschehen. In ihm brodelt die Wut und Hass, doch ein schicksalhafter Moment stößt ihn auf Smilla und von da an, ändert sich für beide die Welt. Doch nichts ist gebahnt, denn es wird nur noch schlimmer.

Ich mochte die Charaktere sehr. Smilla konnte ich gut nachvollziehen. Sie war mir absolut sympathisch und irgendwie hatte ich manchmal das Gefühl wie sie zu sein.
Die anderen Charaktere aus ihrer Clique wirkten auf mich etwas flach. Einzig Josh und Brandee bekamen ihre ganz eigene Note.

Conrad ist ebenso ein gelungener Charakter. Doch müsste ich ihn näher beschreiben, würde ich der Geschichte zu viel vorweg nehmen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Er ist jetzt nicht besonders aufregend oder spannend, aber es ist ihr unverkennbarer Stiel und wie gesagt, ich finde ihre Texte einfach so schön Ruhigkeit ausstrahlend, dennoch sind sie nicht langweilig.

Nebenbei erfährt man wie immer in ihren Romanen etwas über die heutig lebenden Indianer und ihre Situation. Die Autorin reist immer wieder in die Orte und zu ihren Schauplätzen, damit alles so authentisch wie möglich wird.

Fazit:

Indigosommer hat mir wieder sehr gut gefallen und ich werde in meiner nächsten Buchbestellung auf jeden Fall wieder ein Buch von ihr dabei haben.

Kommentare:

  1. Hallo, :)
    ich mag die Bücher von Antje Babendererde auch total gerne und "Indigosommer" möchte ich auf jeden Fall auch noch lesen. :) Freut mich, zu lesen, dass es dir so gut gefallen hat wie ihre anderen Bücher. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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  2. Hui, cool, dass es dir auch so ging. "Indigosommer" war mein erstes Buch von ihr, aber auch ich war begeistert und extrem neugierig, bevor ich gelesen habe, weil der Bezug zu Twilight so offensichtlich war. Aber echt gut gemacht ^^

    Liebe Grüße, Tinka

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    1. Twillight hab ich nicht gelesen, aber so weiß ich jetzt einiges darüber^^

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