Montag, 12. Oktober 2015

Rezension zu Big Magic von Elizabeth Gilbert

Seltsam!



Inhalt vom Buchrücken:

Elizabeth Gilbert hat eine ganze Generation von Leserinnen geprägt: Mit ›Eat Pray Love‹ lebten wir Dolce Vita in Italien, meditierten in Indien und fanden das Glück auf Bali. Mit ›Big Magic‹ schenkt uns die Autorin eine begeisternde Liebeserklärung an die Macht der Inspiration, die aus jedem von uns einen kreativen Menschen machen kann. Warum nicht endlich einen Song aufnehmen, ein Restaurant eröffnen, ein Buch schreiben? Elizabeth Gilbert vertraut uns die Geschichte ihres Lebens an – und hilft uns dadurch, endlich an uns selbst zu glauben.

Wie das Cover entstand:



Meine Meinung:

Ich habe viele skurrile und durchaus interessante Geschichten gelesen. Ich konnte mich amüsieren und über die Autorin und ihre Lebensphilosophie wundern und es ist sehr gut zum Diskutieren geeignet und bietet viel Gesprächsstoff - aber eine Inspiration für mein Leben habe ich nicht gewonnen.


Die Autorin schreibt eine Liebeserklärung an die Kreativität. Immer wieder betont sie wie wichtig und wie vielfältig diese sich äußern kann. Sie appelliert an die Spontanität und das man sich einfach mal etwas trauen sollte ohne Angst zu haben.
Diesen Teil fand ich auch wunderschön geschrieben- und dieser Teil hatte auch etwas Magisches an sich. Aber in ihren Kapiteln Mut und Entschlossenheit ect. schreibt sie hauptsächlich über ihr eigenes Leben.
Sie sagt selbst, dass sie dieses Buch nur für sich schreibt und nicht für uns - und das ist wenigsten ehrlich, denn ein Ratgeber ist es nicht. Für alle die sich Hoffnungen machen Tipps und Tricks für ein tolles Leben zu finden - vielleicht entdecken sie ganz versteckt welche. denn es einfach tun und viele neue Dinge auszuprobieren, das liest man und das weiß ich aus Erfahrung macht Spaß und bringt einen weiter.
Aber es gibt eben auch eine Sperre. Man kann nicht einfach Gesetze außer Kraft hebeln und verbotenes des Lebens Willen tun.


Mysteriös fand ich ein Kapitel über die Lebensform der Inspiration. Nach Elizabeth Gilberts Ansicht lebt die Inspiration. Sie ist eine Materie und existiert bewusst und hüpft von Mensch zu Mensch und ganz ehrlich: Das klang so überzeugend obwohl es einfach nur schwachsinnig ist. Ich glaube nicht daran, aber mit der Euphorie wie die Autorin ihre Meinung dazu vertritt, könnte sie eine kulturelle Religion gründen und tausende Anhänger um sich scharen.

Der Schreibstil war flüssig und durchaus humorvoll. Dennoch ist mein Problem, dass ich manchmal nicht wusste, ist das jetzt nur Spaß oder meint sie das wirklich Ernst?

Fazit:

Big Magic ist ein merkwürdiges Buch, ideal für eine Leserunde um mit anderen darüber zu diskutieren, aber kein Ratgeber.

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