Mittwoch, 2. September 2015

Rezension zu True- Wohin du auch gehst von Erin Mc Carthy

Schöne Liebesgeschichte für zwischendurch
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Früher hatte Robin außer Partys nichts im Sinn. Doch dann begeht sie einen Fehler, den sie zutiefst bereut. Fortan schwört sie dem Alkohol ab und meidet ihre einstigen Freunde. Bis ihr der attraktive Phoenix begegnet, der tiefer in ihre Seele schaut als je ein Mensch zuvor. Dass Phoenix am ganzen Körper tätowiert ist und gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde, stört Robin nicht. Aber dann droht Phoenix' düstere Vergangenheit ihn einzuholen.

Meine Meinung:

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Ich fand es nicht herausragend gut, aber auch nicht schlecht.
Robin war das typische Partygirl. Sie trug knappe Klamotten, betrank sich auf Partys, flirtete hemmungslos mit fremden Jungs. Doch nach einer Nacht, einem Filmriss wacht sie plötzlich neben dem Freund ihrer besten Freundin auf.
Das schockiert sie so, dass sie sich den Rest des Sommers zurückzieht, keinen tropfen Alkohol mehr trinkt, Schlapperklamotten anzieht, fettige Haare und einfach nichts mehr aus sich macht.
So begegnet sie Phoenix.

Phoenix ist gerade nach 5 Monaten aus dem Gefängnis entlassen worden. Da seine drogensüchtige Mutter plötzlich vom Erdboden verschwunden ist, die Wohnung geräumt wurde, besitzt er nichts, als seine Klamotten am Leib und zieht bei seinen Cousins ein, wo er Robin kennenlernt.

Beide haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und wollen einfach nur eine lose Freundschaft, zusammen abhängen und Spaß haben, aber natürlich wird daraus schnell mehr.
Ich fand den Aufbau der Geschichte interessant gestaltet. Das Buch ist abwechselnd aus Robins und Phoenix Sicht geschrieben, sodass ich einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Protagonisten erhalten habe.
Ich mochte Robin, auch wenn ich sie etwas zu dramatisch fand. Meiner Meinung nach ging sie falsch mit der ganzen Sache um, und wirkt oft unsicher und schüchtern, obwohl sie gleichzeitig auch stark und bestimmt handelt. Sie schwankte immer zwischen beidem.
Am Ende mochte ich sie dann gar nicht mehr. Ich fand das einfach alles viel zu übertrieben.

Phoenix dagegen ist ein wirklich guter Kerl. Charmant, aufmerksam, humorvoll auf seine eigene Art. Durch seine schwere Kindheit leidet er an unkontrollierten Wutausbrüchen, aber so schlimm habe ich das gar nicht empfunden. Eher normal, wenn man die Umstände betrachtet. Ansonsten ist er mehr ruhig und kämpft für das was er will.

Beide zusammen harmonieren aber sehr gut und gaben für mich ein süßes Paar ab.

Der Schreibstil war angenehm und rasant und ich habe die Geschichte innerhalb eines Tages durchgelesen.
Der Anfang der Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Mittelteil wirkte auf mich friedlich und entspannend, weil es einfach schön ist zu lesen, wie zwei Menschen mit jeder seinen eigenen Problemen, sich näher kommen und versuchen gegenseitig zu unterstützen und weil klar wurde, wie wichtig Vertrauen in jeder Beziehung ist. Leider konnte mich jedoch das Ende nicht überzeugen. Es war mir zu dramatisiert und wurde schlimmer inszeniert als nötig gewesen wäre.

Fazit:

True- Wohin du auch gehst ist ein dritter Teil der True- Serie, der jedoch unabhängig gelesen werden kann.


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