Montag, 14. September 2015

Rezension zu A little too far von Lisa Desrochers

Das Buch hat mich wirklich positiv überrascht!
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Wie konnte das passieren? Wie konnten sie so weit gehen? Ihr Stiefbruder Trent war doch immer Lexis bester Freund und engster Vertrauter. Fluchtartig verlässt Lexi ihre Familie und bricht zu einem Auslandsjahr in Rom auf. Aber auch Tausende von Kilometern entfernt und trotz des attraktiven Alessandro schafft sie es nicht, den Mann, den sie nicht haben kann, zu vergessen . . .

Meine Meinung:

Ich habe das Buch schon eine Weile, aber irgendwie mag ich das Cover leider gar nicht und der Inhalt hatte mich erst auch nicht angesprochen. Aber ich habe mich geirrt. Da eine Bloggerfreundin aber so begeistert von dem Buch, dass ich mich dann doch aufgerafft habe, es zu lesen.
Und ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe, da ich sonst eine wunderschöne Liebesgeschichte verpasst hätte.
Lexie und ihr Stiefbruder Trent sind ein Herz und eine Seele. Sie verstehen sich super, vertrauen sich all ihre Geheimnisse an, kennen sich beide in und auswendig - ja sie gehen nicht ohne den anderen.
Doch plötzlich ist alles anders - und da ist mehr zwischen ihnen. Nicht mehr bloß reine Geschwisterliebe, sondern der Hunger nach mehr.
Nach einer verhängnisvollen Nacht versuchen beide, ihre Gefühle füreinander zu vergessen. Sie wollen Bruder und Schwester und beste Freunde bleiben. Sie würden doch nur ihre Familie damit zerstören.
So passt es ganz gut, dass Lexi ein Auslandsjahr in Italien macht, um dort Kunstgeschichte zu studieren- und um Trent zu vergessen.
In Italien trifft sie den schmucken Italiener Alessandro.
Die Chemie stimmt sofort. Er verhilft ihr zu einem Projekt mit Kindern, sie darf Museumsführungen leiten und dabei ihre Begeisterung über die antike Kunst ausleben. In Alessandro gewinnt sie einen tollen Freund, sie unternehmen viel zusammen und so attraktiv wie er ist, kann Lexie nicht verhindern, dass sie sich in ihn verliebt. Da gibt es nur ein Problem.
Alessandro wird in ein paar Wochen zum Priester geweiht und verspricht damit sein Leben Gott.

Mit hat sehr gut gefallen, wie die Gefühle von Lexie beschrieben wurden. Beide Male verliebt sie sich in den Falschen. Erst in ihren Stiefbruder, dann in einen Beinahe-Priester - sie rauft sich die Haare, sie trifft Entscheidungen, schiebt auf,  glaub das Richtige zu tun, um ihre Meinung im letzten Moment nochmal zu ändern. Ich fand es wirklich authentisch.
Auch führt uns die Autorin in der wunderschöne Rom.
Da ich schon mal da war, konnte ich die Atmosphäre gut aufsaugen und nachempfinden.

Auch die beiden Männer in Lexies Leben, Trent und Alessandro sind beide grundverschieden, aber beide super. Ich konnte Lexie gut verstehen - ich hätte da meine Probleme auch gehabt, wie ich mich entscheiden soll.
Die Geschichte blieb bis zum Ende spannend - ich habe lange gedacht, ich weiß wie es ausgehen wird, dann habe ich meine Meinung geändert und dann kam es nochmal ganz anders.

Der Schreibstil ist humorvoll, ehrlich - ich habe mich wohl gefühlt und möchte gern auch den zweiten Teil jetzt lesen.

Fazit:

A Little too far hat mich positiv überrascht und ich mag den sehr angenehmen Schreibstil von Lisa Desrochers.




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