Donnerstag, 24. September 2015

Rezension zu Ein ganz neues Leben von Jojo Moyes

Ich könnte jetzt auch ganz gut noch einen dritten Teil lesen.
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

'Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert.'
 Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt?
Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen – Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt – und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.



Meine Meinung:

Zuerst ein paar Worte von der Autorin selbst, welches mir vom Verlag zuzüglich zu dem Buch zugesendet wurde.

 
Liebe Leserin, lieber Leser,


in Ihren Händen halten Sie eines der ersten Exemplare eines Buches, das ich nie vorhatte zu schreiben –die Fortsetzung von «Ein ganzes halbes Jahr». Während der letzten drei Jahre wurde ich fast täglich nach Lou gefragt und wie ihr Leben weiterverlaufen ist. Und immer öfter habe ich mir dieselbe Frage gestellt. Die Idee für «Ein ganz neues Leben» hatte ich, wie es manchmal so ist, morgens um 5:30 Uhr, und da wusste ich, dass ich Lou, ihrer Familie und Wills Familie, den Traynors, noch einmal einen Besuch abstatten musste.

Aber, lieber Leser, ich muss Sie um einen großen Gefallen bitten. Ich weiß, dass viele, denen «Ein ganzes halbes Jahr» gefallen hat, gespannt sind, wie es mit Lou weitergeht. Gerade deshalb möchte ich Sie bitten, dass Sie das, was Sie lesen werden, für sich behalten. Sehr viele Leser haben mir geschrieben und erzählt, was sie empfunden haben, als sie «Ein ganzes halbes Jahr» zum ersten Mal gelesen haben, und was es ihnen bedeutet hat. Ich würde mir wünschen, dass diejenigen, die «Ein ganzes halbes Jahr» das erste Mal in die Hand nehmen, diese Erfahrung auch weiterhinmachen können. Vor allem aber passieren in «Ein ganz neues Leben» bestimmte Ereignisse, von denen ich hoffe, dass sie die Leser überraschen werden. Ich zähle also darauf, dass Sie nichts im Voraus verraten–damit alle neuen Leser dasselbe Leseerlebnis genießen können, das auch Sie hoffentlich haben werden.

Es war mir ein großes Vergnügen, Lou, ihre Familie und die Traynors erneut in mein Leben zu lassen, und sie mit einer ganzen Reihe von neuen Herausforderungen zu konfrontieren. Wie immer haben sie mich zum Lachen und Weinen gebracht. Ich hoffe, dass die Leser es ebenso empfinden werden.

Herzlich

Jojo Moyes


Aus diesem Grund möchte ich wirklich nicht viel zum Inhalt verraten, aber Jojo Moyes konnte mich wirklich, wie sie auch gehofft hatte, überraschen.
Ich hatte mir so einiges vorgestellt, wie Lous neues Leben aussehen mag. Und in gewisserweise war ihr Leben wirklich auch so wie ich es mir vorgestellt hat. Sie ist immer noch total chaotisch, entscheidungsunfreudig und eben ein bisschen träge und trödelig, wie Lou eben so ist.
Natürlich haben die sechs Monate mit Will sie geprägt, aber trotzdem ist sie immer noch dieselbe Lou, wie wir sie kennen und das hat mich sehr gefreut.
Trotzdem ist Wills Tod nicht spürlos an ihr vorbei gegangen.
Vorbei sind die Zeiten mit ihrer Biene Maya Strumpfhose. Stattdessen lebt sie Tag ein, Tag aus, das gleiche Leid, trägt Jeans und einfache Shirts und versucht verzweifelt ihr Leben auf die Reihe zu kriegen - und scheitert natürlich - wäre da nicht die Hilfe, ihrer Familie, allen voran ihre Schwester Treena, die ihr immer wieder auf die Beine helfen.

Und plötzlich tritt ein ganz besonderer Mensch in ihr Leben, der nur Chaos bringt, aber auch Freude und ihr endlich das Gefühl vermittelt, doch kein vollkommener Idiot zu sein.

Doch die Autorin verarbeitet nicht nur Lous Leben, sondern bringt vielerlei Themen unter. So geht es auch um Erpressung, Teenieprobleme, alleinerziehende Mütter, oder wie Lous Mutter aus ihrem "alten" Leben ausbricht.

Lou habe ich als Charakter von der ersten Seite sofort ins Herz geschlossen, genauso wie ihre Familie. Überrascht hat mich Frau Traynor. Habe ich sie im ersten Band als kaltherzig erlebt, war ich nun positiv überrascht.
In ein ganz neues Leben hat Jojo Moyes wirklich ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen. Es passiert unglaublich viel und gleichzeitig blieb auch sehr viel Vertrautes.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Ich mag ihn, finde ihn ruhig und angenehm und er lässt Gefühle zu, weshalb ich wirklich manchmal dachte: Ach Will, warum musstest du gehen?
Es blieb Raum für Sentimalitäten.

Fazit:

Ein ganz neues Leben hat mir sehr gut gefallen. Ich habe von der Fortsetzung nichts erwartet und bin mit dem Ergebnis zufrieden. das Schöne bei Jojo Moyes ist einfach, dass alles realistisch bleibt. Die Geschichte wurde weder verschönt, aber auch nicht dramatisiert. Sie bleibt humorvoll, macht traurig, ist so vielschichtig wie eh und je und bleit dabei wunderbar authentisch!


Leseprobe: KLICK
 
 
<3 Fiorella

Kommentare:

  1. Wow :) dies ist nun die erste Rezi, die ich zu diesem Buch lese, und es klingt so toll. Mein Buch kam heute an und ich will es auch ganz bald lesen.

    Liebe Grüße
    Diana

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    1. Das freut mich. Ich bin gespannt auf deine Meinung

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