Montag, 10. August 2015

Rezension zu SUMMER NIGHTS - Sexy Urlaubsgeschichten von Carly Phillips

4 wunderbare Liebesgeschichten auf einem Schlag
 
Summer Nights

Inhalt vom Buchrücken:
Sexy Urlaubsgeschichten
 
Carly Phillips entführt Sie in die Kleinstadt Serendipity, wo es beim Tanzen auf Anhieb zwischen der überarbeiteten Alexa und dem heißen Footballstar Luke knistert.
In Jaci Burtons »Umleitung ins Glück« hat die überforderte Jane nach einer Scheidung ihr eigenes Leben vorerst auf Eis gelegt, um sich ganz ihren Kindern zu widmen – bis sie den ehemals besten Freund ihres Ex trifft.
In Jessica Clares »Die legendäre Jane« macht Bloggerin Luanne zunächst unliebsame Bekanntschaft mit einem äußerst attraktiven Officer.
Und bei Erin McCarthy sitzt Singlefrau Chelsea bei einem Wochenendtrip fest, doch Rettung naht in Gestalt eines Märchenprinzen.

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich auf Anhieb angesprochen. Das Cover sieht toll aus, sommerlich, romantisch und der Klappentext klang auf mich auch sehr interessant.

Vier Autorinnen haben vier Kurzgeschichten verfasst, indem zwei neue Menschen sich neu finden, lieben und nach einer kleinen Hürde doch noch zusammen finden.

Carly Phillips:
Alexa ist Ärztin und möchte einmal die Krankenhausleitung von ihrem Vater übernehmen. Aus diesem Grund arbeitet sie rund um die Uhr, weiß nicht mehr, was Freizeit wirklich bedeutet und ist gefangen in ihrem Pflichtgehorsam ihrem Vater gegenüber.
Doch einen Abend, geht sie mal tanzen und lernt prompt den gut aussehenden Footballstar Luke kennt, der eigentlich nur seinen Kumpel besuchen wollte.
Auf der Tanzfläche funkt es sofort zwischen den Beiden, doch nach ein paar überraschenden Turbulenzen am Abend, trennen sich ihre Wege, doch Luke geht diese intelligente, sexy Ärztin einfach nicht mehr aus dem Kopf und er beschließt ihr zu zeigen, was das Leben genießen bedeutet.

Mir hat die Geschichte wirklich sehr gut gefallen. Ich mochte Lukes Beharrlichkeit, fand aber Alexa doch sehr wankelmütig. Dass sie so schnell ihre Meinung ändert, hätte ich nicht erwartet.
Der Schreibstil war humorvoll, ehrlich, und eben ganz Carly Phillips.

Jaci Burton:
Jane ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Seit sie von ihrem Mann verlassen wurde, dreht sie jeden Cent zweimal um, bevor sie ihn ausgibt. Sie arbeitet als Lehrerin und passt abends auf die Kinder im Gemeindezentrum auf. Sie hat ihr ganzes Leben den Kindern geopfert und dann tritt plötzlich der ehemals beste Freund ihres Ex in ihr Leben und bringt ihr Herz gewaltig durcheinander.

Diese Geschichte hat mir am besten von allen gefallen. Sie ist auch die längste. Die Charaktere haben Tiefe gewonnen und es tauchen realistische Probleme auf, die sie beide bewerkstelligen müssen.
Der Schreibstil war teils erotisch, teils witzig, die Dialoge waren kurz und knackig und besonders die Gefühlswelt der beiden Protagonisten kam sehr schön zum Ausdruck.

Jessica Clare:
Diese Geschichte ist einfach nur sehr schräg.
Luanne steckt in Geldproblemen.  Deswegen bloggt sie als Püppchen als Jane und stellt Videos von sich ins Internet, wo sie allerhand illegale Dinge tut und sich  zum Affen macht. Sie schubst schlafende Kühe um, macht Kornkreise, Selbstexperimente - nichts ist ihr zu blöd, und je verrückter ihr Video, desto mehr Klicks bekommt sie und desto mehr Geld kommt am Ende dabei heraus.
Doch als sie zu ihrer Schwester in ein verschlafene Nest zieht, läuft ihr der liebe Kerl von nebenan über den Weg. Er ist Officer, und tut keiner Fliege etwas zu Leide. Er ist durch und durch der höfliche Mann, geht keinen Schritt zu weit, bricht kein Gesetz, fährt nie über rot.
So gegenseitig sie sich auch sind, desto größer ziehen sich die beiden an, wie zwei Magnete - doch so ganz einfach kann das der super korrekte Polizist auch nicht akzeptieren, was seine Freundin da so treibt.

Ich fand die Geschichte einfach nur schräg und skurril. Jane war wirklich unterhaltsam, leider bin ich dennoch nicht mit der Geschichte warm geworden, weil mir die Verbindung zwischen den beiden Menschen einfach gefehlt hat. Es war eindeutig eine Kurzgeschichte ohne Tiefe, die sehr schnell verflog.

Erin McCarthy:
Chelsea ist single. Und sie hasst den Schnee und trotzdem ist sie ihren Freundinnen in den Skiurlaub gefolgt.
Doch Widerwillen sperrt sie sich auf dem Balkon aus - es ist eiskalt und zurück bleiben ihre einfallsreichen Ideen mit denen sie ganz bald auch Skilehrer Brody den Kopf verdreht.
Diese Geschichte hat mir auch sehr sehr gut gefallen.
Chelsea ist witzig, klug, schlagfertig, spontan und war mir einfach super sympathisch. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und genau das gefällt Brody an ihr.
Brody hatte auch eine sehr tolle männliche, tiefgründige Ader. Ich erfuhr etwas über sein Leben, seine Gefühle und was er dachte und auch wie er sich wandelte.

Der Schreibstil hat mir hier am besten gefallen. Die Dialoge waren spritzig und ich las sie leider viel zu schnell weg.

Fazit:

Insgesamt hat mir Summer Nights super gefallen. Und bei vier süßen Geschichten, die alle von Humor und Erotik und Zufällen gefüllt sind, kann ich mir wirklich nicht beklagen. Ich wurde sehr gut unterhalten.
Beachtet werden muss aber eben, dass natürlich vier Geschichten in einem Buch stecken und somit sie doch als Kurzgeschichten zu deklarieren sind. Es geht eben schneller zur Sache, die Pointe kommt verfrüht und nicht alle Charaktere entwickeln einen Charakter, vieles bleibt oberflächlich - aber Spaß gemacht hat es dennoch, diese Geschichten im Urlaub zu lesen. Ideal für einen Strandbesuch.


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