Samstag, 22. August 2015

Rezension zu Rückkehr ins Zombieland von Gena Showalter

Ich liebe den zweiten Teil genauso wie Band 1 - einfach göttlich zombiemäßig
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Seit Alice „Ali“ Bell weiß, dass Zombies wirklich existieren, geht sie mit ihren neuen Freunden auf die Jagd. Immer seltsamere Dinge geschehen dabei um sie herum: Spiegel scheinen plötzlich ein Eigenleben zu entwickeln, die Toten sprechen zu ihr. Am schlimmsten aber: In Ali selbst entwickelt sich eine dunkle Seite, die sie dazu antreiben will, furchtbare Dinge zu tun. Nach einer nächtlichen Jagd hat Ali merkwürdige Erinnerungslücken … Verbindet sie mit den Zombies womöglich mehr, als sie ahnt? In dieser Situation braucht sie ihren Freund Cole mehr denn je. Aber ausgerechnet jetzt zieht er sich immer mehr von ihr zurück. Ali ist allein und den dunklen Mächten, die an ihr zerren, ausgeliefert …

Achtung Spoilergefahr, wer den ersten Band nicht gelesen hat

Meine Meinung:

Was soll ich sagen?
Band 1 konnte mich sofort fesseln. Band 2 aber noch viel mehr. Bei band 1 war mir der Einstieg etwas zu lange aber hier war ich nun sofort mittendrin und habe mich pudelwohl Gefühl. Das Buch ist einfach genial, ach was die ganze Reihe. Und ich bin so froh, dass ich sie nun endlich habe.

Die Welt, die Gena Showalter geschaffen hat, gibt es eben in keinem anderen Buch. Nacht für Nacht geht Ali mit ihren Freunden auf Zombiejagd. Während ihre Freunde die Zombies mehr bekämpfen, tritt Ali einfach nur in Geistesform, lässt das Feuer in ihrem Körper erwachen und tanzt durch die Reihen. Jeden Zombie den sie berührt, verbrennt sie zu Asche. Sie ist die Königin bei der Jagd. Mit ihrer besonderen Fähigkeit schafft sie es leichtfüßig die Zombies zu besiegen, doch dann geht einmal etwas fürchterlich schief.

Plötzlich steckt ein Zombie in ihr. Fortan muss Ali gegen sich selbst kämpfen. Sie ist zwar weiterhin noch menschlich und keiner scheint ihr etwas anzumerken, doch in bestimmten Situationen erwacht die Zombie-Ali in ihr. Dann beginnen ihre Augen rot zu glühen und sie bekommt fürchterlichen Hunger. Hunger. Fressen. Aufreißen. Zerstören. Hungrig!
Sie hat sich dann nicht mehr unter Kontrolle und wird somit eine Gefahr für all ihre Mitmenschen, die sie beißen möchte.
Und die Zombie-Ali wird von Tag zu Tag stärker und droht die menschliche Ali zu töten.
Und eine Lösung ist nicht in Sicht.

Gleichzeitig wartet auf die Zombiejäger Cole, Bronx, Frostry, Cruz, Luke, Trina, Mackenzie, Kat und all die anderen noch eine weitere Bedrohung. Anima Industries.
Die Firma experimentiert mit Zombies und will das Böse sich zu Nutzen machen. Und zwar mit allen Mitteln. Sie schrecken vor nichts zurück und das was da passierte, hat mich echt erschüttert. es war krass, so verdammt hart und ich bin froh, dass die Autorin auch wirklich alles so schaurig und grausam darstellte, weil es nur so sehr authentisch herüberkam. Aber wirklich - die armen Opfer.

Aber das ist natürlich noch nicht alles. Zwei neue Zombiejäger treten mit in die Gruppe ein. Gavin und Veronica und diese beiden sorgen für gehörig Gefühlschaos bei Ali und Cole.
Und dann beginnt ein Spion unter ihn zu wandeln.
Und Reeve soll um jeden Preis nichts von der Zombiewelt erfahren, aber es wird von Tag zu Tag schwere, all das vor ihr zu verheimlichen.

Das Buch ist wieder einmal voll gepackt mit einem Monsterinhalt, der es in sich hat. Mir wurde auf keiner Seite langweilig und gleichzeitig verlor die Autorin auch den roten Faden nicht aus den Augen.

Ali ist ein sehr charakterstarkes Mädchen. Ihre Persönlichkeit ist bemerkenswert und sie ist mir nach wie vor super sympathisch. Zwar wirkt sie nach außen sehr schwach und krank, schläft viel, sieht übel aus - aber sie kämpft um ihr Leben, sie hält Schmerzen und Strapazen aus, um ihre Lieben zu schützen und sie lässt sich um keinen Preis unterkriegen.
Auch Kat und Reeve wachsen immer mehr mit der Zombiejägertruppe zusammen.

Mir gefällt besonders gut, dass es sich eben nicht nur um Ali und Cole dreht, sondern dass alle Zombiejäger und Freunde einen Platz in dieser Geschichte erhalten, nicht oberflächlich bleiben, sondern sie alle ein Teil der Familie sind.
Allen voran auch wieder Alis liebe Nana.

Der Schreibstil ist typisch wie im ersten Teil. sarkastisch. Super witzig und trifft den Nagel auf den Kopf. Ich denke, es ihr ganz persönlicher Schreibstyle. Jedenfalls habe ich noch kein Buch gelesen, mit dieser Art zu schreiben und was soll ich sagen. es passt super zum Inhalt der Bücher.

Ich glaube aber am besten gefällt mir wirklich, dass es etwas ganz eigenes ist, weder abgekupfert noch ähnlich wie Juwel, Selection du Co., weil es ja doch viele Bücher auf dem Jugendbuchmarkt gibt, die sich ähneln, vom Schreibstil, von der Idee und das ist bei den Zombies definitiv nicht der Fall.

Fazit:

Rückkehr ins Zombieland ist ein bildhaftes Leseerlebnis. Spannend. Genial. Unverwechselbar. Top!

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