Samstag, 15. August 2015

Rezension zu Maddie- Immer das Ziel im Blick von Katie Kacvinsky

Ein gelungener Abschluss
 

Inhalt vom Buchrücken:

Band 3 der Trilogie rund um Maddie Freeman.
Nachdem Maddie das Detention Center überstanden hat, kehrt sie zurück nach Hause. Von hier aus möchte sie den finalen Kampf gegen die Digital School ausfechten. Während Justin viel durchs Land reist, schließt sich Jax neu der Gruppe an. Nicht nur sein Wissen ist für den Widerstand wertvoll; in brenzligen Situationen ist es mehrmals er, der Maddie hilft, nicht wieder in Gefangenschaft zu geraten. Eine Abstimmung über das System der Digital School steht an und die Gegner moblisieren alle Kräfte, um zu gewinnen. Doch können sie sich gegen die Übermacht der Befürworter durchsetzen?



Meine Meinung:

Von Band 1 war ich geflasht, weil ich das alles so für real hielt und mir diese Zukunftsversion sehr gut vorstellen kann - auch wenn ich hoffe, dass sie niemals so drastisch unser Leben bestimmen wird. Band2 hat mich regelrecht begeistert. Es kam eine ganz neue Wendung dazu und so war ich gespannt, wie die Autorin die Geschichte nun beendete.

Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht schwer. Schnell hatte ich wieder mit Maddie Sympathie geschlossen und fühlte mich in ihrer Welt ganz Zu hause. Ihre Eltern und Freunde waren genauso, wie ich sie in Erinnerung behalten hatte. Doch gleichzeitig war für das erste Drittel sehr langatmig.
Es dauert eine Weile, bis die Autorin ihre Geschichte ins Rollen brachte. es gab einfach zu viele Veränderungen und Neuerungen und alles lief auf einen großen Plan hinaus.
Das hat mich ein bisschen enttäuscht.
Aber nachdem ich diesen vorbereitenden Part überstanden hatte, ging es heiß her. Es gab es sehr viele Actionszenen, Geschosse, Flucht, Kampf und gerade dachte ich, das ärgste sei überstanden, da rollte auch schon die nächste Flut an Überraschungen heran.
Das hat mir wirklich sehr gut gefallen, weil vieles nicht vorausschaubar war und ich mit jeder Seite, die ich umblätterte, nicht wusste, was mich erwarten würde.
Das Ende kam überraschend. Auf der einen Seite hat es mir sehr gut gefallen, weil ich dadurch bis zum Schluss keinen blassen Schimmer hatte, wie das ganze für Maddie und ihr Ziel zur Abschaffung des DS- Systems enden würde, auf der anderen Seite lies es mich ein bisschen wehmütig zurück. Ich denke, es war die richtige Entscheidung der Autorin. So kommt es authentisch und sehr realistisch an das wahre Leben herüber, trotzdem bleibt ein bisschen die Nostalgie zurück.

Ich mochte Maddie von Anfang an. Sie zieht wieder zu Hause ein, um ihren Vater auszuspionieren. Als Zeichen ihrer Rebellion färbt sie sich die Haare rosa, übersieht wieder einmal verlässlich die aufgestellten Regeln und versucht mit dem Ziel im Blick zu kämpfen.
Dabei hilft ihr vor allem Jax.
Jax ist ein sehr interessanter Charakter. Er wirkt zart und berechenbar. Er möchte eigentlich nicht mit den Aussteigern zusammen arbeiten, weil sie ihm zu radikal sind. Er versucht die Balance zwischen beiden Kräften zu finden und hat für sich seinen Mittelweg gefunden. Doch als Maddie, ihn um seine Hilfe bittet, kann er ihr den Wunsch einfach nicht abschlagen.
Ich dachte, ich wüsste, wie Jax tickt, doch in jeder brenzligen Situation wahrt er einen kühlen Kopf und bringt eine neue Seite an sich zum Vorschein.
Ich mochte ihn, auch wenn er wirklich ganz anders ist als Justin.
Justin ist nach wie vor atemberaubend, sexy und er versucht Maddie zu helfen, wo er kann. Doch er ist das Gesicht der Rebellion. Er führt sie an, alle hören auf ihn und immer wieder wird er scharenweise von Mädchen umringt. Er arbeitet schwer und er lebt für seine Mission. Oft ist er unterwegs und nicht da, wenn Maddie ihn braucht - und so entfremden sich die beiden leider mit jedem Tag ein bisschen mehr.

Ganz besonders mag ich Maddies Mutter. Nicht nur, dass sie zwiegespalten zwischen ihren Gefühlen zwischen ihrem Mann und ihrer Tochter handelt und dabei großen Mut beweist, nein sie bekommt besonders am Ende noch einmal eine ganz individuelle Schlüsselrolle im Kampf zwischen dem digitalen und realen Leben.
Auch Maddies Vater wurde in diesem letzten Teil endlich einmal menschlich und wir erfuhren mehr über seine Motive und Taten.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen und versetzte mich sehr gut in die Actionszenen hinein. Ich konnte das Glas vor meinem inneren Auge splittern sehen. Jedoch schaffte sie es nicht mich in romantische Stimmung zu versetzen, weshalb manche Szenen wiederum sehr flach für mich geschildert waren.

Fazit:

Maddie-Immer das Ziel ist ein sehr realistisches Ende. Es lässt mich ein bisschen wehmütig zurück, dennoch bin ich mit der Entwicklung zufrieden.

Kommentare:

  1. Tolle Rezi! Ich freue mich schon total auf diesen Abschlussband :) Obwohl ich es auch ein wenig schade finde, wenn die Reihe dann beendet ist. Aber das kann man ja leider nicht ändern ;)

    Ich kann mich nur nicht mehr so recht daran erinnern, was im Vorgängerband geschehen ist. Das war einfach schon soo lange her^^

    Liebe Grüße,
    Sana

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