Montag, 22. Juni 2015

Rezension zu Lovetrip- Bitte nicht den Fahrer küssen von Lauren Barnholdt

Eine nette kurzweilige Geschichte.


Inhalt vom Buchrücken:

Courtney kann es nicht fassen: Ihre Eltern bestehen tatsächlich darauf, dass sie wie geplant zusammen mit ihrem Ex-Freund Jordan die dreitägige Autofahrt zum College unternimmt, obwohl er vor Kurzem mit ihr Schluss gemacht hat! Wie soll sie diesen Horrortrip nur überleben - auf kleinstem Raum mit diesem Ekelpaket, diesem herzlosen Idioten, diesem … diesem immer noch verdammt süßen Traumboy?

Meine Meinung:

Lovetrip ist eine süße Geschichte für zwischendurch, die mich gut unterhalten konnte, aber mich auch nicht sehr emotional aufwühlte.
Courtney hat vor Monaten gemeinsam mit ihrem Freund geplant zu ihrem College einen Roadtrip zu machen. Dumm nur, wenn er plötzlich Schluss macht und ihre Eltern auf die Schnelle keinen Flug zum College buchen wollen.
Und so steigt sie schließlich mit Jordan ins Auto und die Zwei machen sich auf den Weg.

Die Geschichte ist einmal aus der Sicht von Courtney aber auch aus der von Jordan erzählt. Dadurch erfährt man ziemlich schnell den Grund für ihre Trennung, aber erlebt auch besser mit, wie die beiden sich fühlen. Zwischen den Kapiteln zum Trip gibt es immer mal wieder eine kleine Rückblende, wie die beiden sich kennengelernt haben, verliebten bis hin zum Moment der Trennung. Der Anfang hat mir auch noch sehr gut gefallen, aber ich las später lieber mehr die Kapitel zum JETZT, dem Trip, statt die der Vergangenheit.

Obwohl Courtney extreme Angst hat unpünktlich zu sein und ihren Trip genaustens auf die Minute durchgeplant hat, läuft dann doch nicht alles wie geplant. Spontane Hungerattacken, die auf den Toiletten der Raststätten enden, über das Nächtigen in Motels, Studentenpartys und das Gerangel um das Autoradio ist alles mit dabei. Begleitet werden die beiden dabei von den mehrmals täglichen Anrufen ihrer jeweiligen besten Freunde BJ und Jocelyn.

Courtney wirkt ziemlich zickig auf mich, was aber angesichts der Situation auch kein Wunder ist, schließlich hat er sich ja von ihr getrennt. Sie macht ihm ständig etwas vor und lügt sich die Wahrheiten schön. Gleichzeitig plagt sie deswegen ständig das schlechte Gewissen und sie macht sich über alles und jeden Sorgen, und analysiert jede Kleinigkeit. Sie ist ziemlich anstrengend, aber trotzdem mochte ich sie auch, weil sie etwas niedliches und unbeholfenes an sich hatte.

Jordan fand ich wirklich sehr sympathisch. Er gilt als Aufreißer und in der Tat schleppt er ziemlich viele Mädchen ab, aber dabei bleibt er immer noch human und achtet darauf die Gefühle der Mädels nicht zu verletzen. Er hat eine sehr fürsorgliche Ader an sich. Bei ihm zu Hause läuft gerade alles drunter und drüber und er weiß gar nicht wie ihm geschieht, da verliebt er sich Hals über Kopf in Courtney, die im Matheunterricht lieber SMS schreibt, statt aufzupassen und ansonsten eher ein braves Mädchen ist.
Doch zu allem Übel wird er gezwungen mit Courtney Schluss zu machen.
Auf der Autofahrt fand ich ihn wirklich echt liebenswürdig und bewunderte ihn regelrecht. Er hat sich alle Unerträglichkeiten von Courtney gefallen lassen, ihre CD in Dauerschleife gehört, obwohl er Country hasst, sich nach einem kleinem Zwischenfall rührend um sie gekümmert und er bleibt hartnäckig bis zum Schluss. Ihn mochte ich wirklich sehr.

Der Schreibstil war ok. Ich fand ihn jetzt nicht herausragend und manchmal fand ich sehr ermüdend zu lesen. Überhaupt fand ich es doof, wenn die Charaktere etwas dachten und genau den Satz, den sie gerade dachten laut aussprechen. das hat für mich immer etwas doppeltes.
Manche Stellen fand ich auch ziemlich nervig, vor allem die ständigen Telefonate.

Die Spannung fehlte mir leider gänzlich. Schon am Anfang weiß man eigentlich die Hintergründe der Trennung und es ist auch klar, wie es ausgeht. Die Überraschungen, die eingebaut wurden, konnte ich mir schon vorher denken, dadurch war das Lesen nichts überraschendes, aber alles in allem habe ich mich gut unterhalten gefühlt.

Fazit:
Lovetrip ist eine nette Urlaubszwischendurch, die mal locker eben am Strand wegputzt. Leicht, ohne tiefgründiger Kost über eine Highschoolbeziehung.

Kommentare:

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