Samstag, 25. April 2015

Rezension zu Küss dich glücklich ein Stephanie Plum - Roman von Janet Evanovich

Der 20. Stephanie-Plum-Roman - Skurril und verrückt
 
Janet  Evanovich - Küss dich glücklich


Inhalt vom Buchrücken:

Ein Schlamassel kommt selten allein, das weiß die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum nur zu gut. Als wäre es nicht schlimm genug, einer ausgebüxten Giraffe durch Trentons Straßen hinterherzujagen, muss Stephanie nun auch noch einen skrupellosen Gangster aufspüren: Salvatore Sunucchi, alias »Onkel Sunny«. Sunny wird des Mordes bezichtigt – doch niemand will sich mit ihm anlegen. Selbst Trentons heißester Cop, Joe Morelli, hat wenig Interesse, den Flüchtigen zu stellen. Denn tatsächlich ist »Der Pate« sein Patenonkel. Als Stephanie nebenbei auch noch über einen Serienkiller stolpert, der es auf alleinstehende Seniorinnen abgesehen hat, ist das Plum'sche Chaos mal wieder perfekt …

Filmtrailer zu Band 1:
 
 



Meine Meinung:

Ich habe die ersten fünf bis sieben Bände der Stephanie-Plum- Reihe gelesen und liebe sie einfach alle. Da es aber so viele Bände sind, habe ich zwischendurch den Überblick verloren und einfach auch mal so Romane von ihr gelesen, auch wenn dazwischen welche fehlen.
Ich glaube mein letzter Roman war Nummer 16...und nun stieg ich bei Nummer 20 wieder ein.
Aber das ist kein Problem, weil man die Romane alle unabhängig voneinander lesen kann :-)
Ich empfehle den ersten Band zu lesen, damit man den Anfang kennt und danach kann man nach Lust und Laune weitere Bände auch ohne konkrete Reihenfolge lesen und das finde ich wirklich super!

Stephanie Plum ist Kopfgeldjägerin. Sie schießt eigentlich nicht gern auf Leute, isst gern Donuts und füttert ihren Hamster Rex, aber irgendwie nimmt sie sich immer mal wieder vor, einen neuen Job zu nehmen und landet am Ende doch wieder im Kautionsbüro zwischen Conny, Vinnie und Lula.
Steph ist einfach super sympathisch. Ich finde sie wirkt immer wie ein kleines Kind auf Abenteuer, naiv und unbeholfen, aber auch immer fest entschlossen wieder einmal einen Killer einzufangen, damit er seinen Gerichtstermin wahrnimmt.
Und weil sie in ihrem Beruf komplett überfordert ist, reitet sie sich immer mal wieder in das nächste Chaos und mehr als einmal entwischt ihr der Gauner im letzten Moment.
Außerdem hat sie zwei unwiderstehliche Verehrer. Da wären einmal Ranger, dunkel geheimnisvoll und übt eine sehr starke körperliche, erotische Anziehung auf Stephanie aus und dann ihr Fast- Verlobter, Joe Morelli, Polizist, Freund aus Kindertagen und ein sexy Italiener mit einer mafiosen Großfamilie im Rücken.
Ich liebe den Charakter der Stephanie Plum einfach und all ihre Handlungen und Dialoge sind einfach witzig, spritzig und eine wandelte Katastrophe.

In diesem Band versucht Stephanie gemeinsam mit ihrer Kollegin Lula "Onkel Sunny" aufzuspüren. das einzige Problem dabei. Er gehört zur Familie von Joe Morelli und diese sieht es gar nicht gern, dass sie ihn festnehmen möchte.
Alle halten wie Pech und Schwefel zusammen und mehr als einmal wird Stephanie von Bella, Morellis Oma, mit dem bösen Blick getroffen.
Zeitgleich läuft ihnen immer wieder eine Giraffe über den Weg. Mitten in Trenton, sie galoppiert vorbei, und verschwindet wieder spurlos und keiner hat sie gesehen, außer Steph und Lula.
Lula ist ziemlich kräftig, schwarz, war früher Prostituierte und kleidet sich auch immer noch so.

Gemeinsam mit ihrer Oma Grandma Mazur geht Steph auch noch Bingo spielen, um dort nach einem potenziellen Mörder Ausschau zu halten, der alte Frauen erdrosselt und in Mülleimern entsorgt.
Grandma Mazur ist ein genialer Charakter. Einfach herrlich. Sie findet Stephanies Kopfgeldjäger Dasein unglaublich spannend, geht gern auf Trauerfeiern, tauscht gern Klatsch aus, trägt Tangas und fühlt sich überhaupt noch taufrisch.

Alles in allem sind die Stephanie-Plum - Romane herrlich komisch und verrückt, und teils wie auch in diesem Band mit der mysteriösen Giraffe die durch die Straßen rennt, albern. Aber genau das ist auch der Faktor, der ihre Bücher für mich ausmachen. Es macht einfach Spaß, die Romane zu lesen.
Gern hätte ich etwas mehr Szenen zwischen Stephanie und ihren beiden Männern noch gehabt, besonders Joe Morelli, den ich einfach mega toll und hinreißend finde, kam mir diesmal zu kurz und ich hoffe in den Folgebänden wird er wieder stärker in Erscheinung treten.

Janet Evanovichs Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Besonders die lockere, humorvolle Art mit sie schreibt, hat es mir angetan. Die Seiten lesen sich locker und flüssig und die Dialoge sind einfach herrlich unkompliziert und mitten aus dem Leben gegriffen.

Fazit:

Der 20. Stephanie-Plum- Roman ist wie immer erfrischend witzig und zum Spaß haben und Kopf schütteln.






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