Mittwoch, 25. Februar 2015

Rezension zu Wo immer du bist Darling von Alexandra Stefanie Höll

Awwwww!!! *.* Jetzt will ich auch meinen ganz persönlichen Ramon!
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Wenn dir nur noch dein Feind als Ausweg bleibt. Würdest du ihm folgen?
Als Anja Zimmermann in den USA-Urlaub fliegt, hat sie vor allem den Wunsch, ihren untreuen Verlobten hinter sich zu lassen. Das gelingt ihr auch recht gut, bis sie in einem Lebensmittelgeschäft in einen Überfall der kubanischen Untergrundorganisation ´La Mano de Cuba´ gerät. Ehe sie sich versieht, wird sie vom Anführer der Organisation Santos Perez und dessen attraktivem, aber unnahbarem Bruder Ramon in die undurchdringlichen Wälder der Sierra Nevada verschleppt. Schon bald wird klar, dass Anja keine Chance hat, den brutalen Entführern lebend zu entkommen. Eines Nachts taucht Ramon an ihrem Bett auf und macht ihr den gefährlichen Vorschlag, mit ihm durch die Wildnis zu fliehen...

Meine Meinung:

Einfach sooo romantisch <3
Ich muss gerade, während ich diese Zeilen schreibe, irgendwie weinen. Oh man - ich glaub es nicht, während des Lesens ist mir das nicht passiert, aber jetzt wo ich gerade über das Leben von Anja und Ramon nach denke - hach es ist einfach unglaublich herzzerreißend! Romantisch, emotional und echt - ich kann nur sagen, ich will auch einen Ramon.
Auf der Stelle! Jetzt! Sofort!

Anja macht in den USA gerade Urlaub und möchte sich eigentlich nur eine Flasche Shampoo in einem kleinem Laden kaufen, als plötzlich zwei gefährlich aussehende Kubaner den Geschäft betreten. Anja wittert sofort Gefahr und möchte die Biege machen, doch der Anführer der Untergrundorganisation Santos Perez lässt sie schon gar nicht mehr gehen.
Stattdessen lassen sie sich das Geld aus der Kasse geben und schleppen sie kurzerhand als Geisel ab.
Anja hat keine Chance und reitet schon bald gefesselt und mit Pferden in die Wildnis der Sierra Nevada.
Ihr erster Fluchtversuch misslingt und schnell muss sie einsehen, das sie selbst bei einer erfolgreichen Flucht aus den Händen von Santos Perez keinerlei Chance hat in der Wildnis zu überleben.

Zur gleichen Zeit reisen Carolin, Anjas bester Freund und der steife Anzugträger Oliver vom Auswärtigen Amt Berlin in die USA ein.
Santos hat Forderungen für Anjas Freilassung gestellt, u.a. die Freilassung von zwei Häftlingen, doch natürlich lässt sich darauf die Regierung niemals ein.
Santos ist brutal und im Begriff Anja zu töten, als im klar wird, dass seine Forderungen nicht erfüllt werden.
Doch in der Nacht davor, rettet sein Bruder Ramon Anja und flieht mit ihr durch den Wald.

Zuerst ist Anja ihm skeptisch gegenüber, doch sie hat schon längst erkannt, dass er ganz anders als sein Bruder ist. Bislang schien er nur ein Mitläufer zu sein.
Doch schon bald fühlt sie sich an seiner Seite geborgen und vor allem sicher.
Ramon strahlt eine solche Ruhe und Kraft aus, die förmlich greifbar ist.
Als er ihr auch noch das Leben rettet, erneut, überschlagen sich die Ereignisse förmlich und nach einer einsamen Nacht in einer kleinen Höhle, die Anjas Klaustrophobie hart auf die probe stellt, ist für beide klar. Sie haben sich unsterblich ineinander verliebt, sind Feuer und Flamme und möchten sich nie mehr loslassen.

Mehr möchte ich schon gar nicht mehr verraten...aber die Geschichte ist wirklich lang und umfassend und ihre Flucht aus dem Wald ereignet sich als deutlich schwieriger als gedacht. Als sich ihnen dann auch noch ein gar nicht süßer Teddybär in den Weg stellt, wird es erst richtig brenzlig und ...
Diese Szene fand ich wirklich echt nervenaufreibend. Im Prinzip weiß man ja wie es ausgeht aber der Weg dahin war wirklich lang und die Zeit rann ihnen auch noch unaufhörlich durch die Finger, denn der Winter naht.

Diese Stelle im Buch, wo sie in einer Hütte festsitzen mochte ich zwar, aber wirklich passiert ist auch nichts. Ich habe die Harmonie zwischen Anja und Ramon sehr deutlich gespürt und wie sie beide auch im Einklang miteinander leben, aber dennoch hatte ich am Ende so das Gefühl, alles wurde nur noch wiederholt, es kamen immer wieder die gleichen Gedanken auf und ich war dann auch echt froh als diese Phase vorbei wurde. denn im letzten Drittel nimmt das Buch nochmal richtig an Fahrt auf!
Ich möchte hier nichts vorweg nehmen, aber wow - Anjas Zusammenbruch kann ich mir sehr gut vorstellen und diese ganzen Höllenqualen, unter denen die beiden litten - manno man, wenn ich mich in die Lage von Anja versetze, dann sehe ich keinen Himmel mehr.

Und dann ganz zum Schluss - ach ist das schöööön!!!! *.*
Ich habe den Eindruck Anja über mehrere Jahrzehnte begleitet zu haben, in der Tat war es natürlich nicht so, aber es schmerzt schon ein bisschen, wenn man das alles verfolgt und am Ende nach 5 verzehrenden Jahren irgendwie alles doch noch seine Wendung nimmt.

Da wollte ich wieder mit Anja tauschen, dort wohnen , leben und generell braucht man wirklich keine materiellen Dinge oder anderen Luxus wenn man Ramon hat, denn mit ihm wird es einfach nie langweilig und man ist einfach glückszufrieden.

Ich habe die Entwicklung von Anja sehr genossen. Zu Anfang ist sie eine kreischende und zappelnde Blondine, zum ersten Mal in der Wildnis unterwegs und den gefahren ausgesetzt. Nur zu gern verkriecht sie sich an Ramons sicherer und auch sehr kuschelige Schulter, aber als es hart auf hart kommt, dann kommt die energische Krankenschwester in ihr durch, sie wird offener und selbstbewusster und strotzt den Gefahren des Lebens.

Die Geiselnahme, Flucht und die überwältigende Leidenschaft und tiefe innige Liebe zu Ramon haben ihre Persönlichkeit verändert - nachhaltig und sie sieht die Menschen und die Welt durch andere Augen. das dies die Autorin so schön dargestellt hat, hat mir wirklich gut gefallen.

Ramon Perez ist ein Gott von Mann! Gebaut wie eine Statue aus dem alten Rom, stählerne Muskeln, goldbraune Haut und schwarzes Haar - ein Kubaner durch und durch und sexy Tanzen kann er auch noch.
Ich habe mich ins einen Armen auch sehr sicher gefühlt und auch wenn er mal ein paar Meter weiter ist, liegt ihm seine harte Zeit als Kind und Jugendlicher im Blut.
Er kann nicht nur mit dem Gewehr aus mehren Hundert Kilometern den Kopf einer Schlange abschießen, sondern auch noch unglaublich ruhig und beherrscht und im nächsten Moment kampfbereit und dann wieder verführerisch sein. Man, der Mann ist einfach göttlich!
Und sein Charakter! Wow! Seine Lebensgeschichte hat es in sich und ich staune, dass aus ihm dann doch so ein anständiger Mann geworden ist. Aber es können ja nicht alle auf die schiefe Bahn geraten wie sein Bruder Santos.
Welchem schweren Schicksal er sich dann anschließend hingibt - das ist verdammte Tapferkeit und eine gehörige Portion Mut. Mit einer solch schlechten Aussicht - Hammer, das Leben geht unter und er versucht kein einziges Mal in alte Muster zurückzufallen.

Der Schreibstil ist wunderbar. In den Actionreichen Szenen rase ich nur so durch die Seiten, mein herz flattert, mein Magen noch dazu und dann schafft es die Autorin die Liebensszenen so lebendig zu schreiben und diese ganze tiefe innige Verbundenheit spürt man einfach - toll!

Fazit:

Der Anfang ist Bombe! Das Ende nervenaufreibend und ich las einfach weiter und weiter und konnte nicht aufhören, aber den mittleren Part hätte sie ruhig etwas kürzen können. Die Charaktere waren mir absolut sympathisch, besonders Ramon *.* und auch Carolin als beste Freundin einfach ein Goldschatz, überzeugte mich mit ihrer aufbrausenden, aber sehr fürsorglichen Art.
Da mir das Gesamtpaket einfach so gut gefällt, sehe ich heute einfach mal über den schwächeren Mittelteil hinweg und vergebe 5 Genießer!
hach, seufzt, träum ---


<3 Fiorella



Kommentare:

  1. Hallo Fiorella, :)
    das klingt wirklich sehr gut! :) Die Geschichte klang schon interessant und was du darüber schreibst: Wirklich toll! Das muss ich mir direkt notieren! :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Hihi ja das hat schon seinen Reiz vom Entführer solch ein verlockendes Angebot anzunehmen ^^

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  2. Ich fand das Buch auch toll und kann verstehen, dass du so begeistert bist! :-)

    LG Desiree

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