Mittwoch, 18. Februar 2015

Rezension zu Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

Noch viel besser als sein Vorgänger!
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Sie allein kennt die Wahrheit über die Auslese Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas. Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ...

Trailer zu den Büchern:
 
 



Meine Meinung:

Den ersten Teil Die Auslese nur die Besten überleben habe ich etwa vor einem Jahr gelesen und mir ist leider nicht viel in Erinnerung geblieben, als eine sehr lange Straße.
Daher bin ich etwas skeptisch an die Fortsetzung herangegangen, aber ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil!
Mir gefällt der zweite Band noch viel besser!

Nichts vergessen und nie vergeben knüpft nahtlos an das Ende vom ersten Teil an. Gerade ist Cia in der Universität angekommen und hat, nachdem ihre Erinnerungen gelöscht wurden, ihre aufgenommene bandansage gehört.
Zunächst ist sie natürlich noch im Zweifeln, ob das tatsächlich stimmt, was sie dort selbst erzählt und sie versucht so unauffällig wie möglich Antworten zu finden.
Aber spätestens beim Einweihungstest der älteren Studenten wird klar - alles was passiert ist, ist wahr.
Cia erinnert sich immer wieder an die Worte ihres Vaters: Vertraue niemanden, aber es ist ganz schön schwer sich alleine durch das hohe Arbeitspensum auf der Universität zu büffeln, wenn einem gleichzeitig so starke Ängste und Gewissheiten über die grausame Wahrheit hinter der Auslese plagen.
Was passiert mit den Studenten die abgezogen werden?
Hat ihr freundlicher, fröhlicher Will sie wirklich töten wollen?
Ist ihr bester Freund Tomas ein Mörder?

Doch recht schnell findet Cia an der Universität verbündete, die sie in ihrem Verdacht bestätigen. Cia erklärt sich bereit für eine Rebellenorganisation alle Augen und Ohren offen zu halten.
Und nach und nach gewinnt sie ihr Erinnerungsvermögen zurück und muss sich mit den schrecklichen Erlebnissen der Auslese konfrontieren.
Doch damit nicht genug.
Cia bekommt überraschenderweise den Studiengang Regierung zugewiesen und findet sich plötzlich unter den Argusaugen von Professorin Holt und Dr. Barnes wieder.
Sie steht unter besonderer Beobachtung und die beiden Obersten wollen um jeden Preis, dass sie versagt, indem sie ihr mehr Kurse aufdrücken als sonst wem sonst.
Denn wer sein Arbeitspensum nicht schafft, um Hilfe bittet oder eine falsche Antwort gibt, ist tot.

Doch geschickt weiß Cia sich zu helfen. Sie überlegt ganz genau jeden Schritt ihrer taten und wägt das Für und Wider ab. Ihre Ruhe und Gelassenheit fand ich wirklich bemerkenswert.
Sie tüftelt gemeinsam mit ihrem Freund Tomas ein System aus, wie sie den Peilsender an ihrem neuen Armband stören können, tastet sich an mögliche Freunde vorsichtig heran und überragt die anderen einfach durch ihr Nachdenken, ihren Mut und ihre Entschlossenheit.
Doch während alldem wirkt Cia so authentisch und unglaublich realistisch. ich zweifelte keine Sekunde an ihr und kann mir durchaus ihre Ängste und Zweifel vorstellen, aber auch wie sie es schafft mit viel Glaube an sich selbst und seine Fähigkeiten dem Druck standzuhalten.
An ihr kann man sich ein Beispiel nehmen und dass man alles schafft, wenn man sein Ziel fest vor Augen hat.

Eine weitere intensive Rolle nehmen u.a. die Präsidentin Collindar ein, die ich trotz ihrer kühlen Persönlichkeit als sehr herzlich empfunden habe.
Auch tauchen ein paar neue Gesichter auf, wie Raffe, Damone und Jan.
Die Verkörperung insbesondere von Damone spielt eine wichtige Schlüsselrolle in der Geschichte und sein Hass auf alle, die besser sind als er, war ziemlich spürbar und ich konnte sein hasserfülltes Gesicht förmlich vor mir sehen.
Auch alte Freunde wie Tomas, Will und Michal begleiten Cia auf ihrem Weg dem Tod zu entgehen und sich dem Alltag zu stellen.

Insgesamt ging es ein bisschen ruhiger zu, als in Band 1, aber die Spannung war dennoch vorhanden. Besonders die Einweihung hatte es in sich, wenn man sich Schlangen stellen muss oder in eine kleine luftdichte Metallkiste krabbelt.
Immer wieder erlebte ich beim Lesen so einige Schocks, u.a. mit einem Graben und besonders am Ende entpuppen sich plötzlich Verräter in den eigenen Reihen und alles steigert auf ihren Höhepunkt zu.
Und mit einer ganz besonderen Sache habe ich gar nicht gerechnet, was ich aber total schön finde, weil es dadurch noch mal eine emotionale, etwas tiefere Bedeutung gewinnt und damit schließt auch der zweite Band, sodass ich nun gespannt auf das Finale warte.
Und ich erwarte alles! Ich kann mir absolut nichts vorstellen, wie die Auslese ihr Ende nehmen wird, nachdem auf den letzten Seiten der ganze ursprüngliche Plan über Bord geworfen wurde.

Der Schreibstil war angenehm zu lesen. Ich denke Joelle Charbonneau kann fantastisch Actionszenen beschreiben, sodass ich auf diesen Seiten immer mit fiebere. Alles wirkt so hautnah, als wenn ich selbst mitten dabei wäre, aber Liebesszenen sind nicht so ganz ihre Stärke, sodass mit die wenige Romantik, die im Buch möglich gewesen wäre, leider fehlt und einfach zu fad und leblos herüber kommen.

Fazit:

Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben ist eine gelungene Fortsetzung, die mich viel viel mehr überzeugen konnte als Band 1.ich habe es sehr genossen mit Cia ihr Leben an der Uni zu erleben und traf auf viele Überraschungen. Die Handlung war absolut nicht vorhersehbar, aber der kleine Funken zur Vervollkommnung fehlte aber eben doch.
Aber ich mag das Cover :-) Es funkt so und die Farben wirken lebendiger als bei Band 1.





Kommentare:

  1. Hey! Ich habe dich getaggt und hoffe sehr, dass du mitmachst! ♥

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    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Oh danke, da freue ich mich aber :-) ich schaue gleich mal vorbei.

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