Dienstag, 27. Januar 2015

Rezension zu Die Chroniken des Magnus Bane von Cassandra Clare

Wundervolle Ergänzung zu den beiden Serien Chroniken der Schattenjäger und der Unterwelt



Inhalt vom Buchrücken:

Tauche ein in die Welt von Magnus Bane!
Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris, der Börsencrash von New York oder das frühe London - Magnus war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird für den vorlauten und lebenslustigen Draufgänger. Wenn man ewig lebt, muss man sich schließlich die Zeit vertreiben, da kommt eine kleine Romanze dann und wann gerade recht. Und wenn eine Situation doch mal zu heiß wird, gibt es ja immer noch den alles verhüllenden Zauberglanz.

Kann Spoiler enthalten!




Meine Meinung:

Ich finde das Buch echt toll!
Am Anfang war ich etwas erschrocken. Wir starten mit mehreren Episoden aus Magnus Leben in Peru und diese Kapitel waren einfach verdammt skurril. Zeitweilig habe ich mich tatsächlich gefragt, warum ich so etwas dämliches lese und mich auch noch schlapplachen kann, wenn Magnus eine Meerschweinchenbehandlung bekommt, indem Meerschweinchen über seinen Körper geschrubbt werden und er in Zeiten der Französischen Revolution sich Sorgen um sein kleines Äffchen macht und alle modebewusst und so kunterbunt schillernd wie er durch die Stadt flanieren. tatsächlich scheint sein einziges Problem, die Jagd nach Abenteuern zu sein.
Aber im Laufe der Jahrhunderte erleben wir auch mit wie sich Magnus weiter entwickelt. Denn die Zeit prägt auch ihn und je mehr er erlebt, Katastrophen übersteht und jahrhundertelang Familien begleitet, desto reifer wird auch er.
Das hat mir wirklich gut gefallen.

Wir können den Aufstieg und Fall des Hotel Dumort erleben, lernen die schöne Vampirin Camille und ihren Anführer der Vampire Raphael Santiago auf eine ganz neue Weise kennen und erleben die Werwölfe.
Allerdings muss ich sagen, dass man dieses Buch erst lesen sollte, wenn man die Chroniken der Schattenjäger kennengelernt hat. Ein Großteil des Buches handelt nämlich um die Zeit 1700 herum.
Ich fand es traurig zu lesen, wie Magnus Edmund Herondale, Will Herondales Vater kennenlernt.
In den Chroniken der Schattenjäger ist Will von zu Hause geflüchtet, offiziell weil er ein Schattenjäger werden wollte. Denn sein Vater hat aus Liebe zu einer Irdischen  und damit Linette Owens, seine Angebetete nicht aszendieren muss, sich von seinem Schattenjäger Dasein losgesagt. So erfahren wir diesmal mehr über Edmund.
Später trifft Magnus dann eben auf seinen Sohn Will, der mit einem Fluch zu ihm kommt und wieder ein Viertel Jahrhundert später trifft Magnus auf James Herondale, den Sohn von Will, der sich ebenfalls als verdammt sieht.
Die Herondale Jungs sind alle göttlich. Sie alle sind unterschiedlich und doch stammen sie alle voneinander ab und das merkt man mit Haut und Haar, in ihrem ganzen Wesen. Und alle haben sie Angst vor Enten.
Dennoch muss es komisch sein, als Hexenmeister die ganzen Generationen kennenzulernen und immer wieder miterleben zu müssen, wie gute Freunde versterben, alt werden und auf deren Nachfahren zu treffen, die man vielleicht am liebsten vernichtet sehen möchte. So trifft Magnus Jahrhunderte später auf Stephen Herondale, den leiblichen Vater von Jace.
Nun sind wir in der Episode bevor die Chroniken der Unterwelt beginnen. Magnus ist hautnah dabei bei den Kriegen und als sich der Kreis versammelt und als er mit Tessa, die ja unsterblich ist einmal gemütlich im Wohnzimmer plaudert, klopft plötzlich Jocelyn mit dem Baby Clary Fray im Arm an der Tür, auf der Flucht vor den Schattenjägern.
So lustig das Buch am Anfang auch angefangen hat und auch endet, so sentimental wurde mir auch zwischendurch ums Herz und wenn ich mich in Magnus hineinversetze, kommen mir die Tränen.
Und so sehr auch Magnus sich verändert, so behält er doch seine typischen Wesensmerkmale bei. Nicht nur im Thema Kleidung. Auch faszinieren ihn immer wieder blaue Augen. Auch die Thematik des Schwul sein wird in der Geschichte mit aufgegriffen. Zu manchen Zeiten ist dies kein Problem, man sieht darüber hinweg, dann wird er an Anfang des 20. Jahrhunderts als Freak bezeichnet und zum Schluss ist dies wieder nichts Ungewöhnliches.
Magnus ist soo lieb und einfach ein viel zu weiches Herz, auch wenn er manchmal denkt, dies sei nicht so.

Man kann das Buch in Abständen lesen, weil es mehrere kurze Geschichten und Episoden aus seinem leben sind, die nicht unmittelbar zusammenhängen.
Auch der Schreibstil war wieder ganz große Klasse. Cassandra Clare schreibt so bildlich wie eh und je.

Fazit:
Abschließend kann ich nur sagen:
Lang lebe Magnus Bane!
Er ist einfach soooo toll und er darf einfach nicht fehlen.
Dieses Buch ist eine super Ergänzung, wer beide Serien gelesen hat und ich möchte es nicht mehr missen.



<3 Fiorella

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