Donnerstag, 22. Januar 2015

Rezension zu Beastly von Alex Flinn

Eine wunderbare Märchenadaption von
 Die Schöne und das Biest
 
 

Inhalt vom Buchrücken:

Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - als hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mal ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebten Kerl, aber er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann ihn nur noch die Liebe von diesem Fluch erlösen.



Meine Meinung:


Ich habe vor langer Zeit mal den Film dazu gesehen und da mir der Film wirklich gut gefallen hatte und bekanntlich meist das Buch besser als der Film ist, landete es schließlich auf meiner Wunschliste.
Lange habe ich das Buch herausgeschoben zu lesen, einfach weil ich hohe Erwartungen hatte und die Romantik des Films nicht zerstören würde.
Aber jetzt habe ich es doch gelesen und zwar in einer Nacht. (Naja Ein Abend und in die Nacht hinein trifft es besser).

Zur Handlung möchte ich nicht viel sagen. Sie ist klar, wie man es aus dem typischen Märchen kennt. Dabei hält sich der Roman einmal ziemlich eng an die Disneyverfilmung Die Schöne und das Biest, wenn es um den Einbezug des Vaters geht, dem magischen Spiegel durch den er alle Personen sehen kann, die er möchte und der auch den kranken Vater preisgibt und das Biest Kyle Lindy schließlich laufen lässt.
Aber auf der anderen Seite orientiert sich der Roman auch an die klassische Variante, in der vor allem Rosenbüsche, viele viele Rosen eine starke Rolle einnehmen.

"Wer wagt es meine Rosen zu stören?" S. 165

Auch die Bücherliebe kommt stark zum Ausdruck. Kyle richtet Lindy eine meterhohe Bibliothek ein, er beginnt die Bücher zu lesen, die Lindy liest und sie beginnen sich darüber zu unterhalten.
Kyle war ein selbstsüchtiger, arroganter Kerl, der sich nicht mit "Hässlichen" abgab und über alles und jedem stand. Zu seinem Schutz muss man aber sagen, dass dies hauptsächlich an seinem Vater lag, der seinen Sohn sogar "verstößt" nach dessen Verwandlung und ihn fast zwei Hare lang allein lässt - nur mit seiner Haushälterin Magda und dem blinden Privatlehrer Will.
Da ich den Film schon gesehen hatte, stellte ich mir Will genau wie im Film vor. Allerdings ist Kyle wirklich ein Biest mit Fell im Gesicht, ohne Lippen und riesigen Pranken mit Krallen und Lindy ist nicht schwarzhaarig sondern hat rote Haare und Sommersprossen.
Ich mochte Lindy, obwohl sie mir in allem etwas zu gutmütig war, zu lieb, zu verständnisvoll, auch wenn mich ihre Weigerung zum Abendessen zu kommen, wieder stark an Disney erinnerte.

Der Ausgang der Geschichte war natürlich schon von Anfang an klar und ich habe bereits viele Varianten von Die Schöne und das Biest gelesen und gesehen, aber dennoch hat mich die Umsetzung in Beastly fröhlich gestimmt, gerade weil sich die Autorin eng an die Vorlage hielt, aber alles in das moderne New York versetzte.

Was ich sehr lustig fand zu lesen, war ein Chatroom für alle Verwandelten. Dort treffen wir auf die Märchengestalten von Schneeweißchen und Rosenrot, die kleine Meerjungfrau und der Froschkönig.

Fazit:

Beastly ist eine wirklich gut gelungene Märchenadaption. Und auch die weiße Rose auf dem Cover spielt eine zentrale Rolle.

Kommentare:

  1. Hallo Fiorella,

    das hört sich ja toll an ♥ Ich liebe Märchen und kenne den Film, ich denke da muss ich das Buch auch mal lesen =)

    Lg
    Micha

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