Samstag, 13. Dezember 2014

Rezension zu Engelsnacht von Lauren Kate

 
 
 
Inhalt vom Buchrücken:
 
Unheilvoll und schicksalhaft: die Geschichte einer Liebe durch die Jahrhunderte Lucinda ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven Jungen, von dem sie sicher ist, dass sie ihm schon einmal begegnet ist. Daniel jedoch behauptet, sie nicht zu kennen – er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas Schlimmes widerfährt, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle siebzehn Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben – und den Tod zu finden, sobald sie sich näherkommen …
 
 
 
Meine Meinung:
 
Ich war positiv überrascht. Ich hatte schon viele negative Meinungen über das Buch gehört, aber da alle Nachfolgebände besser sein sollen und mich der Inhalt wie das Cover magisch anzogen, habe auch ich es gelesen.
 
Ich finde es eigentlich gar nicht so schlimm. Luce wird aufgrund mysteriöser Vorfälle, die ihr einen Mord in die Schuhe schieben auf ein Internat geschickt. Das Sword und Cross.
Am Anfang wirkt alles sehr streng und düster, aber je mehr man seine Bewohner und Mitschüler und die Lehrer kennenlernt ja desto wohler fühlt man sich und lebt sich in die etwas merkwürdige Atmosphäre ein.
Aber um Luce zieht sich ein immer enger werdender Kreis aus Schicksälen und seltsamen Schatten, bis sogar das ganze Drama sich zu wiederholen droht...
 
Ich mochte Luce. Ich konnte ihre Trauer um ihre langen schwarzen Haare sehr gut nachvollziehen - und auch ihre Freundeswahl. Dennoch kommt sie mir manchmal willenlos vor. Sie fühlt sich gleich zu zwei männlichen Protagonisten hingezogen.
Bei dem einen konnte ich es voll und ganz nach vollziehen. Cam ist ein Charmeur, macht ihr teure Geschenke, schenkt ihr seine ungeteilte Aufmerksamkeit - hach, was will das junge 17- jährige Mädchen mehr?
Aber dann ist da ja auch noch Daniel - das genaue Gegenteil von Cam, im äußeren Erscheinungsbild, wie von seinem widersprüchlichen Handeln her.
Sie glaubt ihn zu kennen, immer wieder taucht er in ihren Träumen auf und obwohl er ihr buchstäblich den Stinkefinger zeigt, kann sie nicht von ihm loskommen und verfolgt ihn auf Schritt und Tritt.
 
Daniel, groß und blond und stark - wirkt auf mich farblos. Er ist ein wichtiger Knotenpunkt in der Geschichte und manchmal da taucht so etwas wie Reue und ein Beschützerinstinkt auf, aber das war es auch schon.
Von ihm bin ich ein bisschen enttäuscht, weil ich zwar sein Handeln gut verstehe, aber irgendwie ist mir immer noch nicht klar, warum Luce ihn mag und vor allem was er in Luce sieht.
Laut ihrem Schicksal ist es wirklich eine Qual, wenn er immer wieder Luce liebt, sie aber nie zusammen kommen können - warum liebt er sie? Das kommt nicht ganz eindeutig hervor.
 
Cam - schwarze Haare, helle Haut - gefällt mir am besten von allen. Er ist so vielschichtig. Er wirkt am Anfang richtig harmlos und nett, entpuppt sich aber als etwas ganz schön teuflisches.
 
Dann sind da noch Luce neue Freundinnen, Arianne und Penn - beide fand ich sehr nett. Von Penn wusste ich zwischen durch nicht was ich halten sollte. Sie ist ein sehr neugieriges Mädchen, aber für mich als Freundin, wäre sie zu neugierig, obwohl sie durchaus starke Nerven hat und in Gefahrensituationen nicht einfach das Weite sucht, sondern zu Luce steht.
Arianne war frech und wild und wirkte auch mich auf der Sword und Cross ziemlich gut angesiedelt. Am Ende war ich dann doch überrascht.
 
Ich fand die Handlung sehr schön, obwohl man es an der einen oder anderen Stelle spannender hätte machen können. Die Spannung taucht erst am Ende so richtig auf. davor plätschert die Geschichte mehr oder weniger vor sich hin - aber das ist mir nicht negativ aufgefallen. Es war trotzdem schön es zu lesen, nur eben ruhig, Seite für Seite ohne Nervenkitzel. dennoch hat es mir gefallen.
Am Ende nimmt dafür alles richtig an Fahrt auf, es explodierenden die Sinneseindrücke und ehe man sich versieht ist man am Ende angelangt, indem ein Schock auf den nächsten folgt.
 
Der Schreibstil von Lauren Kate ist sehr langatmig. Der Einstieg fiel mir leicht und sie beschreibt alles sehr bildlich. Dennoch drehten sich die Wörter manchmal zu viel um die immer und immer wieder gleichen Gefühle und Rätsel um Luce.
Die Geschichte bis auf das Ende war vorausschaubar - wartete aber Gott sei Dank mit einigen Überraschungen wieder auf.
 
Fazit:
ich habe mir sagen lassen, dass der langatmige und weit ausschweifende Schreibstil für Lauren Kate typisch ist. Dann nehme ich das so hin. dennoch hat mir der Plot gefallen und das Ende hat vieles träge Stellen in der Mitte des Buches wieder wett gemacht.
Solides Buch, deren Fortsetzungen ich gerne lese.
 

<3 Fiorella
 
 
 

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