Freitag, 31. Oktober 2014

Rezension zu Ein Moment fürs Leben von Cecilia Ahern


Nicht mein Fall...



Inhalt vom Buchrücken:
Was machst du, wenn dein Leben sich mit dir treffen will? Gehst du hin? Mit ihrer verzaubernden Phantasie und ihrem unnachahmlichen Humor erzählt Cecelia Ahern von der wichtigsten Begegnung, die es für uns geben kann: mit dem eigenen Leben.
Eigentlich wundert sich Lucy Silchester über gar nichts mehr: dass ihre große Liebe sie verlassen hat, dass sie aus ihrem Job geflogen ist oder dass sie eine Einladung zu einem Treffen bekommt – von ihrem eigenen Leben! Als sie tatsächlich zu dem Termin geht und direkt vor ihm steht, ist Lucy dann aber doch überrascht: So hat sie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt! Am liebsten würde sie es direkt wieder loswerden. Doch ihr Leben denkt gar nicht daran, sie in Ruhe zu lassen …
 Der große neue Roman der jungen Weltbestsellerautorin. So überraschend und berührend, wie nur Cecelia Ahern schreiben kann.

Meine Meinung:
Ich kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen.
Cecilia Ahern ist die Autorin des Weltbestellers: PS: Ich liebe dich.
darüber habe ich schon viele gute Kritiken gehört und der Film ist wirklich zum Dahinschmelzen und Zerfließen.
Gelesen hatte ich aber noch nichts von ihr.
Ich habe dieses Buch ebenfalls auf dem Schiff entdeckt und es mir daher auch sofort gegriffen.

Doch mir hat es nicht gefallen. Ich fand es enttäuschend, die Handlung unspektakulär und ich habe es auch nicht fertig gelesen.
Bis Seite 335 von etwas über 400 Seiten bin ich gekommen, dann musste ich wieder abreisen und ich konnte das Buch ja schlecht mitnehmen - aber es stört mich auch nicht, mir fehlt da nichts.

Das Thema ist ungewöhnlich und an sich sehr interessant. Cecilia bemüht sich alles zu beschreiben. aber ich bin einfach nicht in die Thematik hineingekommen. Ich weiß nicht woran es lag, denn ihr Schreibstil war eigentlich flüssig und es gab den einen oder anderen amüsanten Dialog, aber ich kam einfach nicht an diese Thematik ran.

In jedem Fall ist es ein Buch zum Nachdenken, denn auch ich dachte über meine Verhaltensweisen, über mein Leben nach und es berührt auch einen, positiv wie negativ - das stimmt schon alles, aber dennoch -

Lucy war mir unsympathisch, vielleicht lag es daran. Sie lebt ziemlich eingeigelt, scheucht alles Gute fort und hat nach der Trennung von Blake scheinbar ihren Verstand verloren.
Sie hatte eine tolles Leben, von Bungee Jumping, über Pyramiden von Gizeh sehen und dies besichtigen und das erleben, scheinen für sie alle Träume in Erfüllung gegangen zu sein.
Doch dann trennt sich Blake von ihr und sie zerbricht daran, fällt in sich zusammen, schmeißt den Job, kocht nicht mehr, lebt nicht mehr.
Sie haust in einer kleinen Wohnung, ohne Licht im Bad, mit verdrecktem Teppich und Gummistiefeln mit einer Schlammkruste von vor zwei Jahren. Sie ist faul und bequem und sobald ihr ein Stern in die Hände fällt, ein Wink des Glücks, trampelt sie ihn mit Füßen.

Und das fand ich nicht gut. Ich kann sie ja auf der einen Seite verstehen, aber auf der anderen Seite ist sie einfach stur und selbst an ihrer misslichen Lage Schuld.

Das Leben war für mich wie ein Alien. Ziemlich trist und plötzlich strahlend schön, dann wieder verpickelt. Sein Zustand hängt von Lucy ab, aber er erschien mir sehr grau und Elan los

Den Teppichmann fand ich dagegen richtig nett. Er akzeptiert Lucy wie sie ist, hilft ihr, versucht das Beste aus der Situation zu meistern. Er war richtig engagiert.

Die Spannung fehlte mir. Für mich war keine da - ich bin mir sicher, dass es anderen anders geht, schließlich ist das Buch hoch gelobt aber mein Geschmack war es nun mal nicht und vielleicht fällt es auch einfach nicht in mein Genre.
Wiederum interessant fand ich Claire, Lucys Nachbarin. Es ist unglaublich traurig, so etwas mit ansehen zu müssen, aber es ist die Realität, dass es so etwas gibt und die Szenen mit Claire im buch haben mich am meisten gereizt.

Zum Ende kann ich nun nichts sagen. Mich persönlich fehlt das Ende nicht, aber daher kann ich auch nicht beurteilen in wie fern sich die Story in den letzten 100 Seiten noch wandelt.

Fazit: Ich nehme mal an, dass es einfach nicht mein Lesegeschmack ist.

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