Mittwoch, 29. Oktober 2014

Pompeii

Der dritte Tag :-)
Guten Morgen.

Unser Stopp war Neapel, aber wir haben den Ausflug Pompeji und Vesuv gebucht.
Den ganzen Vormittag sind wir durch Pompeji gewandert und holla - die Stadt ist wirklich gut erhalten geblieben und ziemlich groß. unsere Touristenführerin meinte, dass man drei Tage bräuchte, um ganz Pompeji zu erkunden.
Es ist wirklich erstaunlich, was die Römer sich damals schon alles einfallen lassen haben. Vom damaligen "Mc Doanlds", Wasserleitungen, über Gullis und Öfen für eine Bäckerei.
Sie hatten sehr hartnäckige Farben, die teils noch erhalten sind und immer noch leuchten und generell war halt alles wirklich für die Ewigkeit gebaut.
Heutzutage wäre alles weg, einmal Lava und Asche rauf - und nichts wäre mehr auszugraben.

Dieses Feeling, wenn man auf diesen uralten Steinen steht, wo tausende Füße schon rüber gelaufen sind - Gänsehaut pur!

Den Vesuv konnten wir leider nicht besteigen, dabei war eine Wanderung zum Krater geplant! Die Polizei hat wegen Nebel an diesem Tag alles abgesperrt. da ist niemand hoch gekommen, weder amerikanische Schiffe noch Privaturlauber - alles war gesperrt und auch die Ausflüge nach Capri fielen ins Wasser, weil nicht gewährleistet war, dass man wieder von der Insel herunter kommt.

Das hat mich echt geärgert, denn ich wollte schon immer mal einen Vulkan besteigen und dann hat das doch nicht geklappt! Jetzt muss ich das einander Mal machen.


 
Hier wurden Gladiatoren trainiert


 
Die Holzbalken wurden nachkonstruiert














 
Eine Bäckerei mit Originalofen






 
Eine Villa mit dahinter liegendem Garten

 
In diesen Töpfen wurde das Essen kühl bzw. warm gehalten - je nachdem. Es gab in den meisten Haushalten keine Küche und das Essen wurde an solchen Ständen gekauft.

 
Ein Atrium mit drei kunstvollen Löwentischbeinen.






 
Dies sind Reste einer Fußbodenheizung. Damals wurde warme Luft unter dem Boden durch gewirbelt.


 
Abbildungen im Freudenhaus.

 
Ein Brunnen.

 
Wasserleitung




 
Schemen des Vesuvs
 
<3 Fiorella

Kommentare:

  1. Hey Fiorella!

    Ein schöner Post und ganz viele tolle Bilder! Ich studiere ja Archäologie und hatte heute meine dritte Vorlesung zu Pompeji, da habe ich schon einige Sachen wiedererkannt.

    Besonders begeistern konnten mich die Trittsteine auf den Straßen, die tatsächlich als Fußgängerüberwege genutzt wurden. Verrückt, auf was für Ideen die Römer damals schon gekommen sind.

    Auch was die Technik betrifft, waren die Römer echt fortschrittlich. Du hast es ja selbst gesagt, mit dem Holocaustsystem (also der Fußbodenheizung) und den ganzen Wasserleitungen. Das ging im Mittelalter erstmal alles wieder verloren.

    Ich beneide dich echt dafür, dass du vor Ort sein konntest. Ich wollte schon immer mal nach Pompeji, allein um die ganzen Wandmalereien zu sehen, die in der Forschung einen so hohen Wert haben, weil sie nur selten so gut erhalten sind.

    Dass eure Wanderung zum Vesuv ausfallen musste, tut mir echt leid. Aber ist vielleicht auch besser so, nicht dass der noch explodiert, wenn ihr oben seid. ;)

    Ganz liebe Grüße <3
    Kim

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    1. Hallo Kim!
      Wow, das ist ja ein klasse Studiengang!
      Früher habe ich auch mal mit dem Gedanken gespielt zumal ich mich gerne mit Knochen und alten Gegenständen beschäftige, aber ich bin nicht so der Typ, der gern im Sand buddelt^^ und dort war sehr viel Staub. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das bei 30° C Sonne dort ist. Ich hatte selbst nach zwei Stunden schon Probleme mit der Luft.

      Ja, das ist schade, das wir zeitweilig wieder so in die Rückständigkeit fielen. Wo arbeitest du denn dann später? Im Museum oder richtig bei Ausgrabungsarbeiten?

      Hach, amüsant war: die Reiseleiterin sagte so zu uns: 70 % sind freigelegt, 30% schlummern noch tief und fest, aber die Ausgrabungen gehen nur schleichend voran, sehr sehr langsam. Sie vermutet, der Grund ist, dass es so langsam vorwärts geht, damit möglichst viele Generationen noch einen Job haben^^ sonst ist ja nichts mehr da zum Ausgraben.
      Dir auch liebe Grüße :-)

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    2. Hey :)

      Ja, der Studiengang macht schon Spaß, wobei die am Aufbau der Module echt mal ein bisschen mehr arbeiten könnten. Ich studiere im Erstfach Germanistik und möchte später gar nicht unbedingt als Archäologin arbeiten, sondern eher als Lektorin oder in der Pressearbeit. :D Archäologie habe ich nur dazugenommen, weil es mich interessiert und ich gerne auch ein Fachgebiet hätte.

      Auf einer Ausgrabung war ich noch nie, aber ich stelle es mir auch nicht gerade angenehm vor. Dabei geht Italien bestimmt noch, wir haben auch Dozenten die im Sommer immer in die Türkei gehen und dort graben. Das ist dann schon ganz schön heftig.

      Ja, das stimmt, in Pompeji fehlt immer noch ganz schön viel dafür, dass die Entdeckung der Stadt ja eigentlich richtig viel in der klassischen Archäologie geändert hat. Den Grund finde ich gut, das merke ich mir mal. Ich glaube aber eher, dass es an den fehlenden finanziellen Mitteln liegt und daran, dass man noch so viele Orte mehr entdecken möchte. :)

      Ganz liebe Grüße <3
      Kim

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    3. Hui, da überrascht du mich aber. Ich hatte mir das Fach ganz anders vorgestellt. Ja der Grund scheint auch logisch. Türkei, Türkei - Hm, da war ich noch nie, aber ehrlich gesagt, reizt mich bis jetzt auch nichts, da mal hinzu pilgern.

      Dann hoffe ich mal für dich, dass die Module sich ändern? Es gibt doch laufend neue Änderungen, vielleicht fällt dein gebiert ja mal mit in den Topf der neuen Zutaten.

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    4. Die Türkei ist auf jeden Fall mal eine Reise wert. Besonders das Stück zwischen Antalya und Alanya ist klasse, wobei man dort echt gut All-Inklusive-Urlaub machen kann.

      Ich brauche nur noch bis nächsten Winter, bis dahin wird sich wohl nichts mehr verändern. Das Problem ist auch eher, dass die starr an ihrem Konzept festhalten, was eigentlich didaktisch nicht so viel bringt. Vorlesungen sind ja klar, aber in den Seminaren erarbeitet jeder Student sein eigenes Thema und muss dann dazu ein Referat halten. Ist einerseits sinnvoll, weil man ja später auch projektbezogen arbeitet und Vorträge halten wird, aber andererseits ist das absoluter Käse, um so Grundlagen zu vermitteln.

      Nach drei Jahren Studium habe ich das Gefühl, dass ich in ein paar speziellen Gebieten ganz okay bin, aber vom Rest der Materie nicht wirklich eine Ahnung habe. Außerdem fehlt der Praxisbezug an unserer Uni, solche Dinge kann man nur in einem Praktikum lernen und das ist echt schade.

      Naja, genug geklagt. Das Studium macht trotzdem Spaß, vor allem, wenn es um solche Dinge wie Pompeji geht. Ich hoffe, dass ich es nächsten Sommer auch endlich mal dorthin schaffe. :)

      Ganz liebe Grüße <3
      Kim

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    5. Oh man, 3 Jahre studierst du schon. Und ich mache erst dieses Jahr Abi! Hui hui, aber dann bist du doch bald fertig oder? Mit Bachelor und dann Master noch mal 3 Jahre?

      Dann drücke ich dir die Daumen, dass du es schaffst, aber im Hochsommer wird es ordentlich heiß sein.^^

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    6. Zwei Jahre bin ich dabei, bin jetzt im dritten und dann nochmal zwei für den Master. Den mache ich aber in Deutsch.^^

      Ich mag die Hitze, also wird das für mich kein so großes Problem sein. :) Danke dir <3

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    7. Deutsch . Ich lieebe Deutsch!
      Ach na denn :D Aber trotzdem schön aufpassen. Da gibt es keinen Schatten.

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