Mittwoch, 6. August 2014

Oxford

Hallloooo meine Lieben,
ja lang lang ist es her, dass ihr etwas von mir gehört habe, aber seit Montagabend bin ich wieder im Lande. Und sehr es mich auch freut wieder in die Bloggerwelt einzutauchen, so sehr bin ich traurig.
Ich habe in den drei Wochen auf meiner Sprachreise so unglaublich viel erlebt, ich habe so viele internationale Freunde gefunden und jetzt soll das alles vorbei sein?
Ich kann es immer noch nicht glauben. Die Zeit ist gerast wie im Eiltempo und jetzt sitze ich zuhause und denke mir...mhm was jetzt?



Eigentlich hätte ich sogar ziemlich viel zu tun. Ich könnte an meiner Seminararbeit Geschichte feilen, ich könnte Aufgaben für die Biologie-Olympiade lösen....ich könnte Mathe üben....aber irgendwie könnte ich das alles nur, denn können tue ich es im Moment nicht.
Ich habe das Gefühl in den drei Wochen reifer geworden zu sein und ich brauche eine Veränderung in meinem Leben.

Ich halte es aktuell schon gar nicht mehr in meinem Zimmer aus, sodass ich gestern nach zwei Stunden Fotos sortieren, erst mal mein Zimmer umräumen musste. Zu mindestens habe ich angefangen.
Jetzt hat mein Bücherregal als Raumteiler einmal eine 90 Grad Wendung hingelegt, die durchgebogenen Regalbretter wurden repariert und ich brauche einen zusätzlichen Schreibtisch. Mein Sekretär ist zu klein. Eigentlich ist er ziemlich groß, aber ich brauche trotzdem noch einen zweiten Tisch, einfach um mehr Platz zu haben.
Und obwohl mein Zimmer schon wieder anders aussieht, fühle ich mich immer noch nicht wohl.
Ich will eindeutig zurück.



Und warum ich das will, verrate ich euch jetzt in meinem Oxford-Bericht.
Bitte, habt Verständnis, dass ich vieles nur anreißen kann, dass ich auch nicht alles in chronologischer Reihenfolge erzählen werde, manches vielleicht gar nicht, weil ich Freunde nicht unbedingt in die Öffentlichkeit mit rein ziehen möchte.
Aber ich habe schon ganz viele Bilder für diesen Blogbeitrag bereit gelegt und daher denke ich, dass es jetzt losgehen kann.

PS: gestern habe ich herausgefunden, dass Theo James, der männliche Hauptdarstelle, der in der Divergent-Verfilmung Tobias Eaton verkörpert in Oxford geboren wurde.
Und einmal haben wir im Zug von Bath nach London den Schauspieler von Sherlock-Holmes getroffen!! *Kreisch*
Ich finde, dass echt bewundernswert, wenn man großartige Schauspieler beobachtet, wie sie einfach ganz normale Menschen sind und ganz einfach mit einer Traube Schüler in einem stinknormalen überfüllten Zug fahren.



Ich bin mit zwei Koffern und einer kleinen Handtasche nach Oxford geflogen. Der große Koffer hatte 17 kg und damit noch mehr als genug Platz, mein Handgepäckkoffer war halbleer.
Zurückgeflogen bin ich mit zwei Koffern und einem prall gefüllten Rucksack. Da der Inhalt meines Koffers es nicht bei 17 kg belassen wollte und schnell mal über die Gewichtsgrenze von 23kg kletterte, durfte ich am Abreisetag 7 bunte Shirts in allen möglichen Farben übereinander anziehen. Ich habe geschwitzt- das glaubt ihr gar nicht. Und logisch ist das für mich immer noch nicht. Denn das Gewicht ist am Ende trotzdem im Flugzeug, ob nun im Koffer, oder an meinem Körper...
Den Handgepäckkoffer....nun ja, es ist ein Hartschalenkoffer....den kann man leider nicht so schön drücken und stopfen.....außerdem war er anscheinend mit Wackersteinen gefüllt - auch wenn mir nach wie vor schleierhaft ist, wie die da reingekommen sind, aber puh, der war bald schwere als der normale Koffer - ich musste mich raufsetzen, halb legen, damit dieser verdammte Koffer auch zuging. Ich hatte teilweise starke Befürchtungen, dass der Reißverschluss Auf Wiedersehen sagt.

Hingeflogen bin ich vier Büchern. Zwei Deutsche, zwei Englische - sehr ausgewogen und übersichtlich.
Zurückgeflogen bin ich mit 17 Büchern. --- Ja, ich gestehe, ich habe in Oxford nichts Besseres zu tun gehabt als mit 13 englische Bücher zu kaufen, aber hey...man kann doch nie genug Bücher haben. Und besser als Wackersteine sind sie alle mal.

Ich habe in einer Gastfamilie gelebt, zusammen mit einer Russin und ich muss sagen. Ich hatte verdammt Glück!
Meine Gastmutter Jennie war eine ganz Liebe. Klar am Anfang war ich erst mal stutzig. Das Haus war so winzig....die Räume und alles altmodisch und echt klein. Aber jetzt vermisse ich das. Es ist einfach gemütlich geworden und ich hatte mich eingelebt, eingenistet.
Und vor allem war meine Gastmutter "normal". Ich weiß, über diesen Begriff kann man sich streiten, denn was gilt als normal und was nicht, aber sie war anständig. Sie hat selbst gekocht und das Abendessen bei ihr war echt lecker. Es gab mal Nudeln, oder auch Kohl und Lamm und immer ein Dessert. Mal war es ein Pudding, ein Muffin oder einer von diesen typisch riesigen Cookies. Nur das Wasser ist dort ein bisschen komisch und zwar überall. Es schmeckt nach Chlor! Daran konnte ich mich bis zum letzten Tag nicht gewöhnen.
Und das Lunchpaket wanderte eigentlich jeden Tag in die Hände der Obdachlosen.
Ich hab meistens nur den Schokoriegel draus gegessen und manchmal das Salatblatt,wenn eines auf dem Brötchen/Sandwich war.
Die Lunchpakete waren bei allen gleich. Was süßes, ein Sandwish/Brötchen, Obst (Apfel oder Mandarine), Chipstüte.
Wer ist denn morgens um 11 schon Chips? Ich bin kein Chipsesser, daher war das nicht so mein Fall. Wenn es mal Obst gab, hatte ich Glück. Leider war das nicht immer der Fall und ich bin leider eine totale Obstmade. Ich vernichte alle, was Kirschen, Nektarinen oder anderem süßen Fruchtzucker ähnlich schmeckt.
In den ersten Tagen habe ich mir immer noch solche Obstbecher gekauft, mit Mango und Melone und Himbeeren und hach - lecker. Aber auf Dauer geht das ganz schön ans Geld, sodass ich mir dann Apfelpackungen gekauft habe.
Und mit dem Brot - ja das ist so eine Sache für sich. Normalerweise esse ich Weißbrot. Aber dieses Brot dort war mir gar nicht möglich zu essen. Wenn man in das Sandwich reinbiss, klebte es am Gaumen und ich hab es nicht mal mit meiner Zunge mehr runter bekommen. Ich musste das richtig vom Gaumen pulen, so hat das geklebt. Ich habe es nochmal an anderen Tagen probiert, aber ich scheiterte jedes Mal schon bim ersten Happen.
Dunkles Brot gab es nicht mal im Supermarkt. Wenn ich Glück hatte, habe ich ein Körnerbaguette gefunden.
Oder ich hab ein herzhaftes Crepe gegessen. Oder ein Panini bei Costa.
Costa ist ähnlich wie Starbucks - die haben ganz schön an uns verdient.
Am besten fand ich immer eine Kombi zwischen Ziegenkäse, Rote Beete und Spinat.
Und der Mocca Cooler war sehr erfrischend. Kaffee und Kakao gefresht. Und das war auch nötig.

Mein Zimmer

Obstbecher in allen Variationen

So viele fertige Sandwiches....


Denn das Wetter in England war einfach der Hammer! es hat in den drei Wochen genau zweimal geregnet. Ansonsten pendelte die Temperatur bei 27 Grad mit kühlem Wind von der Küste her. Wunderbar.

Meine Sprachschule war in einem Fußballstadium. Sehr interessant. Schöner Ausblick. Es wechselte immer jeden Tag. Ich hatte erst Vormittags Unterricht und Nachmittags Aktivität und am nächsten Tag verlief es genau anders herum, erst morgens etwas in der Activitygroup und nachmittags Schule.



Ich war im International Course. In meiner Gruppe waren Italiener, Russen, Schweden, Dänen und welche aus Hong Kong.
Und wir haben echt viel zusammen gemacht. Wir besichtigten die Christchurch, das Castle und machten mit dem Bus eine Sight-Seeing Tour. Wir quatschten im Park weil keiner Lust hatte dort Fußball mit den Leadern) zu spielen, gingen IceSkaten, Natural History Museum,  shoppen......





ein Eichhörnchen



Hat Ähnlichkeit mit dem frechen Äffchen auch Nachts im Museum


Roaring Boat fahren auf der Thames durch Oxford






Naja und bei einer dieser Sportaktivitäten brachte ich das schöne Mitbringsel nach Hause, dass mit seit dem auf allen Fotos begleitet. Es war ein sehr großer Platz. Es gab Volleyball, Fußball, Bogenschießen, Golfen..... und beim Golfen bin ich mit meinen Freunden hängen geblieben. Wir wechselten uns immer ab und ja ich glaub ich brauch noch eine bisschen Übung, nachdem ich so vorzeitig abbrechen musste :D Der Ball stand nämlich auf einem Kegel und statt den Ball zu treffen, schlug ich meistens den Kegel weg.
Dann war meine Freundin an der Reihe und die Ironie dabei war, dass ich erst hinter ihr stand. Sie sagte mir noch, dass ich bitte lieber zur Seite gehen sollte, damit sie mich nicht noch trifft. Gesagt. Getan. Ich wich zur Seite aus.
Dummerweise holte sie so viel Schwung, dass sie sich mit dem hocherhobenen Golfschläger in der Hand um sich selbst drehte. - Bzw. Sie hätte es getan, wenn ich nicht auf einmal im Weg gewesen
wäre.
Es war total surreal. Ich spürte auf einmal diesen unsäglichen Schmerz am Kopf. Komischerweise hat mein Kiefer auf einmal weh getan und ich ging k.o. Ich lag da im Gras und dachte mir - upps, da hab ich wohl den Golfschläger an den Kopf bekommen. Aber ich dachte erst, das wird nur eine Beule, vielleicht ein hübscher blauer Fleck dazu und fertig wär's. Ich wollte also wieder aufstehen, als auf einmal meine Freundin heulend auf mich zu stürzte und mir den Kopf hielt. Ich habe einen richtigen Schreck bekommen, als sie da so geheult hat.
Dann wurde mir die Brille abgenommen und ich hab gespürt wie mir etwas warmes den Hals runter gelaufen ist. Und dann kamen schon die ersten Leader an, total viele. ich lag da auf dem Boden und sie schauten entsetzt auf mich herab, hockten sich neben mich und quatschten aufgeregt hin und her, man solle doch einen Notarzt rufen du wo ist denn meine Krankenkarte und Ausweiß. Und das alles auf Englisch! Und ich lag da, ich war das "Opfer" und schien als einzige nicht zu wissen, was passiert war. Ja mein Kopf tat weh und ja ich wusste, dass da wohl eine Menge Blut rauslief, aber - wow. Ich kann dieses Gefühl als ich da lag immer noch nicht in Worte fassen. Meine Freundin saß die ganze Zeit neben mir und heulte wie ein Schlosshund und beteuerte tausendmal wie Leid ihr das Täte und ich hab sie versucht zu trösten soweit das eben ging, wenn der Kopf weh tat und mit Desinfektionstüchern das Blut weg gewischt wird. Und dann sagte sie mir immer und immer wieder: Ich darf die Augen nicht schließen. ich darf nicht einschlafen. Ich soll sie offen halten und ich darf bloß nicht einschlafen. Und sie wisse zwar nicht warum, aber so seie das doch immer im Film und so, dass man dann nicht einschlafen darf und ich hab ihr dann versucht zu erklären, dass mich die Sonne bloß so blendet und - herrlich. Ich werde das nie vergessen! Im Nachhinein bin ich so froh, dass mir das passiert ist.

Das Ende vom Lied war, dass der Arzt kam, das säuberte und erklärte. Das ist eine Laceration - also Platzwunde. Und dann fragte er mich, ob ich denn lieber Stiche möchte oder ein Pflaster. Ich natürlich das Pflaster gewählt also wurde der Riss jetzt mit Minipflastern geklebt und ein großes kam noch oben drauf und dann durfte ich die nächsten 24 h mit einem Turban rumlaufen.
Ich bin dadurch praktisch berühmt an der EF-Schule geworden. Die nächsten Tage kamen immer wieder welche an und fragten mich: How are you? How are you? How are you? Und ich jedesmal. Fine. Thanks. Better. Thanks.
Mittlerweile - ich weiß zwar nicht selbst wie das aussieht, aber meine Freundin hat das Pflaster zuletzt am Samstag gewechselt - ist es nur noch eine verkrustete Narbe. Und ich kann sogar wieder auf dieser Seite schlafen! Das ist ein Segen. Denn ich drehe mich sehr viel im Schlaf hon und her und wenn ich dann nur drei Varianten zu Schlafen habe. Bauch, Rechts, Rücken. Dann ist das echt anstrengend.

Shake and shake again before use (it, not you!)
Mein Lacher des Tages auf dem Dry Shampoo

Aber natürlich war das nicht mein einziges Malheur.
Mein Finger musste auch dran glauben.
Der Verschluss im Bad bei meiner Gastfamilie war etwas altmodisch. Da gab es nur so einen rostigen Riegel den man davor schiebt und das hat immer ein bisschen geklemmt. naja und mehrmals bin ich abgerutscht und dann hat mein Finger immer an der gleichen Stelle geblutet, sodass ich jetzt auch dort eine ziemliche Einkerbe habe.

Und mein Zeh brauchte auch noch mal Aufmerksamkeit.
Von insgesamt acht Discos in der Zeit, war letzten Freitag eine Mega-Party. Mit Maschinen, die Schaum in die Luft wirbelten.
Ich und meine Freunde beschlossen Badesachen anzuziehen....ich zog Flips Flops dazu....dumm gewählt, da hab ich nicht nachgedacht. Ich kann doch nicht mit Flip Flops in eine Disco gehen! Naja, so habe ich wieder etwas Neues dazu gelernt.
Jedenfalls war die Reihweite der Schaumwölkchen nicht sehr weit, demzufolge haben sihj alle um den Platz in den ersten Reihen getanzt.
Ich schmuggelte mich also auch in die Menge und puh....ich weiß gar nicht, was da dran so toll sein soll. Es war so eng, dass man nicht mal mehr Tanzen konnte. Wir klebten wie die Sardinen aneinander und dann wurden wir hin und her gedrückt und geschoben und ich hatte mehrmals das Gefühl zu fallen, wenn nicht meine Haare bei jemand anderen festgehangen wären und holla die Waldfee. Diesen Trubel...dieses Engegefühl und zu Fallen und doch nicht zu Fallen....Furchtbar. Und es kam wie es kommen sollte. Sehr viele Füße in festen Schuhen benutzten meine Füße in offenen Schuhen als Tanzunterlage. *Autsch* Mehrmals spürte ich ein das Trampeln auf meinen Füßen und als ich mich dann endlich aus der Menge rausgekämpft hatte, durfte ich feststellen, dass der komplette Fußnagel des großen Zehs gebrochen war. Blut sammelte sich - mal wieder.... und jetzt ist mein Nagel ab. Ich hab ihn mit Pflaster wieder raufgeklebt, aber ich bezweifle stark, dass er wieder anwächst.

Es gab auf der Mega Party gratis Popcorn, Zuckerwatte, Gummibärchen



Kommen wir nun zum angenehmen Teil.

Am Wochenende unternahmen wir immer größere Ausflüge nach London (zweimal) und einmal nach Bath. und Brighton mit einem Jahrmarkt auf dem Pier. Aber leider bestand der Strand dort aus Steinen.









Ich war in Bath im Jane Austen Center. Das ist in dem Haus, Nummer 40, in dem sie gelebt und geschrieben hat und es gibt dort auch einen wunderschön angelegten Park, on dem sie oft verweilt haben soll. *Träum* Es lebe Jane Austen.

In Bath gibt es genau wie in Oxford zuckersüße Geschäfte. Ich meine das im wörtlichen Sinne. Torten und Gebäck, da lief mir mehrmals das Wasser im Mund zusammen.
Und in den einen Cakeshop habe ich mich verliebt. Sie haben gezeigt, wie man mit Fondant arbeitet und so kleine Törtchen verziert und ich hab dort gleich mal hellrosanen und oinken Fondant gekauft, weil meine Oma bald 75 wird und sie sich auch eine schöne Torte wünscht. Ich hoffe, ich kann mit dem Fondant, den in in Oxford gekauft habe besser arbeiten als beim letzten Mal, da dieser ja ständig gerissen ist.
Und dann gibt es noch die andere Art von zuckersüßen Geschäften. Mit viel Kitsch und Blümchen und jaaa ich liebe es. Und die ganzen Kleidergeschäfte. Ein Traum.
Und auch hier gibt es meinen absoluten Geheimtipp. Mit federn und bunter Tinte und ach ich zeig euch einfach die Fotos. Ich liebe es!



















In London waren wir in der Oxford Street. Neben zahlreichen Shopping Geschäften verlor ich mich dann zwischendurch im Disney Store. Und ich denke mir die ganze Zeit nur. Oh Mein Gott - Da Ist Ja So Süß!!!! Und ich will auch!

Ein Abstecher ins M&Ms - Land durfte natürlich auch nicht fehlen. So viele M&Ms. Wow. Farben in allen Regenbogenschattierungen. Wow.

Und dann sind wir noch zu Victorias Secret.
Ich sags euch. Zum Gucken ist es echt mega. BHs mit Strasssteinchen und funkelnde, glitzernde Bändchen und die ganzen Flügel an den Puppen. Holla, die Waldfee. Was dort zum Teil angeboten wurde. Wenn Frau das trägt, kann der Mann ja nur noch zum Tier werden.
Aber die Preise....150 Pfund für einen BH. Lächerlich.















Der eine Abendausflug ging in die Harry Potter Studios. Ich muss gestehen, ich habe die Bücher nicht gelesen, ich habe auch nicht alle Filme gesehen, aber die Studios lohnen sich dennoch. Ich liebe Magie und alles was mit Filme machen zu tun hat. Und das ist dort wirklich super dargestellt. Es werden die Locations gezeigt und die Maschineire, damit Topfpflanzen und Bücher sich bewegen und sprechen können. Sie zeigen, wie der Essenssaal mit Stahlgerüst an der Decke dank modernster Computertechnik ´mit prunkvollen Kronleuchtern verziert und wie das Fliegen auf einem elektrischen Besen vor einer Grünen Wand auf dem Bildschirm zum freien Fliegen am Himmel wird.
Es lohnt sich echt da Hin zu Fahren.
















Und nun kommen wir zu den Büchern :D
Ja, ich war in der Zeit mehrmals in Bücherläden. In verschiedenen und sie alle haben ihre Reize. In dem einen wurde mir für den Kauf eines bestimmten Buches ein heißes Getränk nach Wahl angeboten, in dem anderen konnte man diese sogenannten Überraschungsbücher kaufen.
Außerdem ist es für Viel-Buch-Käufer noch billig. denn es gibt diese Aktionen: Kaufe 3 Bücher zum preis für Zwei oder kaufe zwei Bücher (mit einem Aufkleber) und bezahle von dem Billigen nur die Hälfte. Und wenn man sowieso vor hatte, dieses Buch und jenes Buch mit zufälligerweise einem dieser Aufkleber zu Kaufen, dann ist das echt praktisch und macht doppelt Spaß.























Was mir persönlich am Meisten Spaß gemacht hat, war das Bus fahren. Ich saß meistens ganz oben und ganz vorne, denn da ist die Aussicht einfach am Besten. Auch gewöhnt man sich schnell an das Links fahren. Das ist eigentlich auch ganz einfach, besonders da es in Oxford viele Kreisverkehre gibt. Und in den Roundabouts braucht man einfach nur nach links zu fahren. Die Vorfahrtsregeln sind da genau gleich wie in Deutschland.
Wenn man in den Bus einsteigt, sagt man immer Hallo und wenn man wieder aussteigt, bedankt man sich fürs Bus fahren. Thank you. Good Bye. Das machen dort alle und das macht man jedes Mal und der Busfahrer antwortet auch immer! Ich bin jetzt so gut im Danke sagen, dass hab ich gestern im Supermarkt auch ständig gemacht (ich musste nämlich feststellen, dass der Kühlschrank leer war - jedenfalls für mich :D)




















So, ich bin dann jetzt am Ende. Ich denke ich habe genug geschrieben. Ich bin jedenfalls total traurig wieder weg zu sein, von den vielen alten Gebäuden....und ich kann jetzt sogar das Kleingeld bestimmen ohne erst raufgucken zu müssen, welchen Wert es hat.
Ich habe schon beschlossen, dass ich nächstes Jahr nach meinem Abi alle mal besuchen muss. So eine Italienreise wäre praktisch. Ich habe Adressen aus der Nähe von Mailand, Rom, Sizilien und Sardinien. Außerdem muss ich nach Schweden und natürlich nach Hong Kong.

Einfacher wird es schon, wenn es heißt ein Treffen zu organisieren zwischen meinen neuen deutschen Freunden. Ich bin soo glücklich, dass ich all diese wunderbaren Menschen kennengelernt habe und ich könnte wirklich noch stundenlang weiterschreiben, aber ich schreibe gerade seit zwei Stunden und muss noch mein Zimmer weiter umräumen.

In meinem nächsten Beitrag werde ich euch die 17 Bücher mal vorstellen und die ganzen Souvenirs aus (Whittard und Hotel Chocolatier und Sweetshop Hardys usw.)

Hab euch alle ganz doll lieb.

<3 Fiorella

Kommentare:

  1. Das ist ja eine richtig tolle super duper Reisebeschreibung !!!
    Vor allem deine Bilder sind der Wahnsinn !!!
    Ich bin gespannt auf die Bücher ;))
    Umwerfende Grüße
    Juuuuli <33

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    1. Dankeschön Juli :)
      Jaaa, ich finde sie auch alle wahnsinnig toll

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  2. Sehr schöner Beitrag. Deswegen liebe ich das reisen: man wächst daran. Schön das es dir auch so geht. Und keine Sorge, der Nagel wächst nach, es dauert nur sehr lange^^.
    Du hast die Harry Potter Bücher nicht gelesen? Ok, da haben wir beide ein ernsthaftes Problem :(. LIES SIE!!!!!!!!

    Liebe Grüße

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    1. Das stimmt. Ich frage mich arum ich immer noch so klein bin^^
      Ich weiß, Schande auf mein Haupt. Ich sollte sie wirklich mal lesen.

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  3. Welcher Schauspieler von Sherlock Holmes war das, den du im Zug gesehen hast? Der von der Serie oder der vom Film????

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    1. Hi Sophia,
      es war Benedict Cumberbatch, so wird das doch geschrieben oder? :D

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    2. AAAARRGHHHH *hyperventiliert* Du Glückliche!! *kauftsichZugTicket*

      Ich würde das, wenn ich berühmt wäre, auch machen, einfach um meinen Fans zu zeigen dass ich doch auch nur ein Mensch bin ^^

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    3. Hihi :D
      Ich muss ja gestehen, dass ich ihn nicht erkannt habe. Den anderen sei Dank, als sie dann darauf hinwiesen.... Aber ich meine er sah wirklich auch total normal aus. Er hätte ein ganz normaler Brite sein können und das ist was schönes, weil er ist ja wirklich nur ein Mensch, mit eben einem öffentlichen Job.
      Gute Entscheidung Sophia. :D

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Ich würde mich sehr freuen.