Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezension zu Eve und Adam

Eigentlich hatte ich gar keine Lust darauf eine Rezension zu dem Buch zu schreiben, habe mich jetzt aber doch entschieden. Für euch :)
Bestimmt haben einige schon etwas darüber gelesen bei meinem Lesewochenende. Da habe ich auch viele kleine Zitate aus dem Buch gepostet, um euch auf dem Laufenden zu halten ;)

Inhalt vom Buchrücken:
Als Milliardärstochter genießt die 16-jährige Evening Spiker so manches Privileg: zum Beispiel einen Aufenthalt in der Privatklinik ihrer Mutter, wo sie nach einem schweren Verkehrsunfall genesen kann. Damit Eve sich im tristen Krankenhausalltag nicht langweilt, soll sie eines Tages ihren Traummann am Computer entwerfen. Augenfarbe, IQ - Eve darf entscheiden. Sie erschafft ihren virtuellen Adam und hält es für ein lustiges Spiel. Doch kurz darauf steht ihr Adam leibhaftig gegenüber ...




Meine Meinung:
Der Klappentext ist falsch. Oder nur zur ersten Hälfte richtig. Adam lernt sie nämlich tatsächlich erst nach 236 Seiten kennen. Von etwas mehr als 300 Seiten.


Und berauschend finde ich ihn auch nicht. Er kommt mir ziemlich naiv und dümmlich rüber, was natürlich kein Wunder ist. Er ist schließlich gerade erst erwacht.
Das Buch an sich ist ganz anders. Man rechnet nicht damit und ich kann mir vorstellen, dass viele auch ziemlich enttäuscht davon sind, da man komplett in die Irre geführt wird und das Thema sich hauptsächlich um Terra Spiker, Eves Mutter, deren Krankenhaus, Biologie und Genetik und unmoralischen Forschungsexperimenten und ein bisschen Thriller, dreht.

Durchaus nicht schlecht. Die Themen waren nicht langweilig, auch wenn ich das Buch am Anfang etwas langatmig fand. Zwischendurch besonders zum Ende hin, wird es sogar richtig spannend. Und auch wird der Leser überrascht.
Aber es ist eben nicht die Handlung vom Klappentext. Obwohl ich mir diesen Plot durchaus interessanter vorgestellt hätte.
Die Sprache war nicht sehr gehoben. Ziemlich locker vom Hocker, salopp, aber nett geschrieben. Es ist sehr viel Ironie und Sarkasmus enthalten, weshalb ich an der einen oder anderen Stelle auch mal lächeln musste. Die Brüller waren es aber nicht.
Es liest sich leicht und flüssig und ich kam schnell durch.

Jedoch bleiben für mich noch viele Fragen offen. Bis jetzt scheint es ein Einzelband zu sein und selbst wenn noch weitere Teile folgen, werde ich es bei diesem belassen.
Es ist ein Buch ohne Tiefgang. Selbst die für mich spannenden Themen der Genetik wurden nur kurz angerissen, irgendwie war es eine Mischung von allem.
Ich hatte zeitweise den Eindruck, dass es etwas Großes werden sollte. Zukunftsroman. Thriller. Liebe. Romantik. Wissenschaft.
Aber das war es nicht.
Warum heißt das Buch Eve und Adam? Das frage ich mich immer wieder.
Eve und Solo, hätte besser geschafft, aber auch das trifft es nicht. Nicht dass große Funken gesprüht hätten, ich glaube beide Protagonisten fühlten sich zueinander hingezogen, wirklich gemerkt habe ich das aber nicht. Keine Liebe lag in der Luft.
Daher kann ich nun nicht richtig beurteilen, was es denn nun ist.
Das müsst ihr selbst herausfinden.

Alles in einem. Ich fand das Buch enttäuschend. Nochmal würde ich es nicht kaufen. Aber während des Lesens fühlte ich mich dank der lockeren Sprache und den für mich nicht uninteressanten Teil von Doppelsträngen der Genetik gut unterhalten.

Ich schwanke zwischen zwei und drei Genießern. Ich werde wohlwollend aufrundend, weil das Buch während des Lesens doch unterhaltsam war. Außerdem gefällt mir das Cover so gut.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hey, wenn ihr euch bei mir melden wollt, einfach mal nur zum Quatschen ;) oder weil ihr nützliche, kreative und fabelhaftwunderbare Tipps und Tricks für mich habt....dann schreibt mir doch einfach über meine E-Mail:
lady-principessa@t-online.de

Ich würde mich sehr freuen.