Sonntag, 13. April 2014

Rezension zu Zeitenzauber 3 - das Verborgene Tor

Zeitenzauber 3 - das Verborgene Tor

1. Ich habe echt lange auf diesen Teil gewartet, da
2. ich diese Bücher liebe und so
3. auch diesen Teil mal wieder viel zu schnell verschlungen habe.

Inhalt vom Buchrücken:
Anna und Sebastiano sollten eigentlich nur einen Ingenieur nach London in das Jahr 1813 begleiten. Doch dort angekommen, erwartet sie eine weitaus gefährlichere Mission: Jemand versucht, sämtliche Zeitreise-Tore zu zerstören, und nur Anna und Sebastiano können es verhindern. Getarnt als Geschwister tauchen sie in die High Society des Londoner Adels ein und stellen schon bald fest, dass an jeder Ecke Intrigen und Gefahren lauern ...



Meine Meinung:
Super. Besonders das Ende. Grandios und lädt zum Weiterreiträumen ein.
Ich mag nicht, dass es zu ende ist. Von mir aus könnte es ewig so weiter gehen...auch wenn Anna und Sebastiano erwachsen werden. Schließlich ist Anna keine 17 mehr, sondern 21! Und man merkt den Protagonisten an, dass sie erwachsener sind. Aber von mir aus könnten sie reisen, bis sie beide alt und grau sind!
Aber das Ende ist leider so konzipiert, dass....nein ich will nicht spoilern. Lest selbst.

Erster Satz: London 1813
"Da drüben ist es.", sagte Sebastiano, nachdem wir vom Kutschbock des Fuhrwerks gestiegen und ein Stück die nächtliche Harley Street entlanggeschlendert waren.

Letzter Satz:
Die Welt bestand auf einmal aus unzähligen neuen Möglichkeiten, und wir hatten gerade erst angefangen, sie zu entdecken.

Ich muss sagen. Wow. Ich habe als Leser wirklich gemerkt, dass die beiden sich lieben. Und Sebastiano lässt echt den Italiener heraushängen, mit seinen flotten, romantischen Sprüchen und seine Beschützerinstinkt, der leicht zu Bevormundung ausartet.

Wie ihr schon am ersten Satz erkennen könnt, entführt uns Eva Völler in  die Vergangenheit des Industriezeitalters in London.
Und wie jedes Mal, schleust Jose Menschen aus der Gegenwart in die Vergangenheit ein Das hat was. Wie ein Ritual. Diesmal ist es Herr Stephenson, ein englischer Ingenieur und Hauptbegründer des Eisenbahnwesen. Er spielt eine entscheidende Rolle.
Aber auch der berühmte Maler William Turner.
Generell hatte ich beim Lesen viele Déjà-vu- Erlebnisse. Was ich jedoch nicht schlecht finde, da es einfach perfekt in den ganzen Rahmen der Zeitreise-Abenteuer passt. Ich sage nur: Katzenmaske.



Eva Völler bringt viel Witz in die Geschichte und ich liebe es die Dialoge zwischen Anna und Sebastiano zu lesen. Ich will mehr davon! Und ich liebe Sebastiano!
Doch auch die Nebenfiguren hat Eva Völler liebevoll zum Leben erweckt. Da wären Lady Iphigenia Winterbottom mit ihrem Kaufrausch oder der etwas speziell gekleidete Earl von Clevely. Ein bisschen schwerhörig, ein bisschen plump, ein bisschen schleimig, eine Prise Aufdringlichkeit. Einfach Herrlich!

Und endlich erfahren wir mehr über die Alten und ich lernte Jose von einer völlig neuen Seite kennen. Sympathisch!


Und die Idee mit einem berühmten Steinkreis und Zeitreiseportale, die zerstört werden, lassen das ganze Buch für einen Wettlauf gegen die Zeit werden, denn wenn sie es nicht rechtzeitig schaffen, bleibt nur das Jahr 1813 übrig du sobald dieses vorbei ist, beginnt es von vorn. Ein ewiger Kreislauf!
Noch viel besser fad ich aber, dass selbst die "Bösen", nicht immer böse sind, sondern auch ihre guten Seiten haben, genau wie eigentlich gütige Menschen, aus Liebe schlimme Fehler begehen können.Und das dem Spiegel, mit dem sie in die Zukunft sehen können, noch mehr Bedeutung beigemessen wird.
Hach, ich könnte ewig weiterschreiben, aber ich mag ja nichts zum Inhalt verraten, außer dass Duelle und Pistolen und Sterben und Verrat und Verfolgung und Rätselraten und vor allem Magie, mehr denn je eine Rolle spielen.
Doch auch Eifersucht (realistisch, nicht zu viel - sehr gut!) und niedliche Marotten, sowie ein kleiner Hund lockern die ganze Handlung immer mal wieder auf.

Und was ich noch viel besser finde!!!! :D :D :D
Anna liebt Bücher! Und klaut Originalausgaben, z.B. von Jane Austen mit in die Zukunft! Und immer wieder kommt ihre Vernarrtheit zu Büchern ans Licht. So echt und so nachvollziehbar. Allein dafür könnte ich Eva Völler die Wangen abknutschen.

Alles in allem finde ich das Buch mal wieder grandios und total toll und einfach schlicht und ergreifend schön.
Daher gibt es von mir 4 Genießer.


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PS: Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Cover ich schöner finde....
Und die kleinen Zeichnungen vor den Kapitel, die schon mal einen Vorgeschmack geben, was als nächstes passiert, finde ich auch sehr romantisch. Die Liebe zum Detail.

 
Im Regal auch wunderschön....


Kommentare:

  1. Huhu, jetzt bin ich aber schn verwirrt, hast du vond en drei Büchern denn nur den dritten rezensiert?? :O
    Den ersten habe ich letztens erst als Hörbuch gehört. Nachdem ich mich an die arrogante Stimme gewohnt hab konnte ich mich vollauf auf die Geschichte konzentrieren und ich fand sie einfach nur klasse! Werde ich mir definitiv auch als Print holen :)

    Liebe Grüße, Natascha von den Bücherjunkies

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    1. Hi Natascha,
      ich habe die anderen beiden Bände gelesen, als ich noch keinen Blog hatte und den dritten dann als ich ihn hatte xD, daher habe ich nur den dritten rezensiert, weil ich auch erst ab da angefangen habe die Bücher zu reflektieren.

      Arrogante Stimme des Erzählers? Das ist ja interessant. Ich höre eigentlich keine Hörbücher, nur früher habe ich das gemacht, aber da gab es verschiedenen Sprecher.
      Liebe Grüße :-)

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    2. Ah, jetzt geht mir ein Licht auf :D
      Naja, mit verschiedenen Sprechern das sind ja Hörspiele :)
      Beim Hörbuch hat man immer einen Sprecher oder eine Sprecherin, und wenn die Stimme doof ist, dann ist gleich die Hauptperson genauso doof.. :/

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    3. Das ist ja doof. Wieder ein Grund für mich die Bücher lieber zu lesen xD

      Mal eine andere Frage. Woher weißt du ob ich geantwortet habe? Wird das irgendwo angezeigt, weil wenn ich kommentiere bei anderen, weiß ich nie, ob sie mir antworten und schaue manchmal nochmal auf dem Post dann vorbei.

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